Visuelles Datenmanagement: Erfolg für alle sichtbar machen!

0

Es ist nicht zu unterschätzen, welchen Einfluss bei der Datenanalyse Leistungskennzahlen haben. Meist werden diese jedoch nur dann zusammengefasst, wenn es um die Einschätzung der Datenqualität geht oder das visuelle Datenmanagement die Zahlen prüft. Dabei kann die Visualisierung die Produktion deutlich steigern.

Ein visuelles Datenmanagement: Was steht dahinter?

Die Datenanalyse hat in vielen Unternehmen eine wichtige Bedeutung. Es spielt eine große Rolle, welche Datenqualität vorliegt und die Ergebnisse dienen zur Optimierung der Produktion. Dennoch wird oft nicht daran gedacht, ein visuelles Datenmanagement in die Produktion einzubauen. Dabei ist dies eine ebenso einfache wie effektive Möglichkeit, um noch mehr Erfolg zu generieren.

Wer sich heute in einer Produktionsstätte umsieht der wird schnell feststellen, dass es hier zahlreiche verschiedene Möglichkeiten gibt, gerade ein visuelles Datenmanagement zu integrieren. So sind in vielen Produktionsstätten die Prozesse bereits mit der Darstellung der wichtigsten Daten ausgestattet. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf den Leistungskennzahlen. Über Großbildschirme oder über LED Schriftbänder erhalten die Mitarbeiter Echtzeit-Informationen, die ihren Prozess betreffen.

Das ein visuelles Datenmanagement sogar zu einem echten Wettbewerbsvorteil werden kann, hat sich in den letzten Jahren gezeigt. Gerade in großen Betrieben gehört es daher schon zur Tagesordnung. In mittleren und in kleinen Produktionsstätten ist diese Art der Verbreitung von einem visuellen Datenmanagement jedoch noch nicht in dem Maß angekommen, wie es empfehlenswert wäre. Die Problematik betrifft hier in erster Linie die Finanzierung um ein visuelles Datenmanagement auf die genannte Weise umzusetzen ist es notwendig, hohe Kosten zu investieren.

Über Großbildschirme oder über LED Schriftbänder erhalten die Mitarbeiter Echtzeit-Informationen, die ihren Prozess betreffen.(#01)

Über Großbildschirme oder über LED Schriftbänder erhalten die Mitarbeiter Echtzeit-Informationen, die ihren Prozess betreffen.(#01)

Ein visuelles Datenmanagement und die Möglichkeiten

Es gibt natürlich ganz unterschiedliche Varianten für die Datenanalyse und die Übertragung der Daten an die Produktion. Dennoch ist es hilfreich, um sich besser die Funktionsweise vorstellen zu können, anhand von einem Beispiel zu arbeiten. So können Betriebe beispielsweise die wichtigsten Kennzahlen für die Produktion über Bildschirme in die Produktionshalle leiten.

Dies hat den Vorteil, dass die hier arbeitende Belegschaft sowie der Produktionsleiter immer im Auge haben, was aktuell passiert und wie die Arbeiten vorangehen. Dies ist eine sehr einfache Variante, die es ermöglicht, die Datenqualität hoch zu halten und dabei dennoch nicht zu hohe Kosten auffahren zu müssen.

Es ist nicht notwendig, hier speziell geschultes Personal anzustellen, dass sich weiterhin mit der Umsetzung beschäftigt. Stattdessen können die Angestellten, die generell für die Datenanalyse zuständig sind, die Daten weiter aufbereiten und dann dafür sorgen, dass sie auf die Bildschirme übertragen werden.

Interessant ist die Frage, wie der Abgriff der Daten für die Systeme funktioniert. Ein visuelles Datenmanagement braucht auch einen Speicher, aus dem die Daten entnommen werden können. Dieser kann auf verschiedene Weise zur Verfügung gestellt werden. Möglich ist es, analoge Signale zu integrieren. Auch digitale Signale können hier jedoch die Lösung darstellen. Dies ist beispielsweise bei der Productivity Station des Unternehmens Red Lion.

Auch digitale Signale können hier jedoch die Lösung darstellen. Dies ist beispielsweise bei der Productivity Station des Unternehmens Red Lion.(#02)

Auch digitale Signale können hier jedoch die Lösung darstellen. Dies ist beispielsweise bei der Productivity Station des Unternehmens Red Lion.(#02)

Die Datenanalyse, optimal eingebaut in ein visuelles Datenmanagement

Die Aufzeichnung der Daten muss jedoch mit einer Auswertung einhergehen, damit diese aufbereitet und in einer sehr guten Datenqualität weitergereicht werden können. Über die genannte Productivity Station ist dies möglich, da eine Arithmetik sowie eine Logik integriert sind. Die Leistungskennzahlen, die besonders aussagekräftig sind, werden für die Statistik umgesetzt. Dadurch ist es möglich, sich verschiedene Auswertungen anzeigen zu lassen.

Es entsteht eine ununterbrochene Kontrolle der Daten. Der Supervisor sieht dabei die Daten, die auch den Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Er kann aber auch Meldungen integrieren oder die Bilder anpassen. Dadurch lassen sich schnell Veränderungen und Anpassungen vornehmen. Nicht zu vergessen ist bei einem visuellen Datenmanagement jedoch, dass es auch hier ein hohes Maß an Sicherheit braucht.

Dies heißt, dass folgende Varianten integriert sein müssen:

  • Einsatz von einer Authentifizierung
  • Nutzung von einer IP-Beschränkung
  • Anpassung der Benutzerrechte
  • Speicherung von Benutzeraktivitäten

Diese Features sollen dafür sorgen, dass es beim Datenmanagement nicht zu Problemen kommt. Natürlich ist es möglich, dass es bei dieser Variante zu Fehlern kommt. Auch diese werden dann auf den Bildschirmen angezeigt. Zudem ist das Programm so konzipiert, dass sich besondere Ereignisse melden lassen. So kann schnell reagiert werden. Wenn beispielsweise die Temperatur von einem Antrieb auf die Dauer eine Höhe hat, die nicht effektiv ist oder sogar einen kritischen Wert erreicht, dann gibt es eine Warnung.

Video: Red Lion ProducTVity Station: Visuelles Datenmanagement in Echtzeit

Softwarekosten fallen bei dieser Variante komplett heraus. Bei dem Modell von Red Lion ist eine Software bereits integriert und die Funktionen werden über diese Software durchgeführt. Die Konfiguration ist einfach und sehr schnell durchgeführt. Das Ergebnis zeigt sich dann direkt auf den Bildschirmen. Bisher ist dies eine Version, die Unternehmen schon in Anspruch nehmen können.

Ein visuelles Datenmanagement soll aber auch in Zukunft mit noch viel mehr Facetten bedienbar sein. Die weitere Entwicklung von Programmen wie diesen sowie von zusätzlichen Features wird nicht lange auf sich warten lassen. Für die Betriebe kann dies ein großer Vorteil sein.


Bildnachweis:©Shutterstock – Titelbild:Art tools  – #01:Egor Sergeevich 1988 – #02:tgavrano

Marius Beilhammer

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

Leave A Reply