SKF: Meilenstein der Konstruktionselemente

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Keine Wirtschaft kann auf Dauer funktionieren, wenn sich die Unternehmen mit Investitionen zu zurückhaltend zeigen. Es ist im Gegenteil überaus wichtig, sich ständig den Herausforderungen anzupassen, was nur durch eine ausreichende Investitionstätigkeit möglich ist. Darüber referierte Prof. Peter Bofinger jüngst auf der Gala der Vogel Business Media anlässlich des 120. Geburtstags des „MM MaschinenMarkt“-Magazins.

Die Herausforderungen der Industrie 4.0

Die sogenannte Industrie 4.0 wird den Unternehmen einiges abverlangen. So auch ausreichende Investitionen in neue Maschinen, Geräte und Technologien. Derzeit passen sich hier noch deutlich zu wenige Unternehmen an und sorgen so dafür, dass Deutschland wahrscheinlich seine Vorreiterrolle in der Welt verlieren wird. Allerdings gibt es auch Unternehmen, die mutig vorangehen und dafür nun auf der Gala der Vogel Business Media geehrt wurden. Rund 200 Gäste waren dazu geladen – sie kamen aus der obersten Führungsetage der wichtigsten Unternehmen des Landes. Prof. Bofinger sprach in seiner Keynote darüber, dass die Firmen darauf angewiesen seien, zu investieren. Gleichzeitig seien die Investitionen aber zurückgegangen und befänden sich aktuell auf einem äußerst – und bereits bedenklichen – Niveau. Das derzeitige Zinstief müsse aber ausgenutzt werden. So günstig kommen die Unternehmen so schnell nicht wieder an Geld und können in die eigene Zukunft und die der deutschen Industrie und Wirtschaft investieren.

Zwölf Unternehmen wurden mit ihren Errungenschaften als Meilensteine geehrt und sind damit absolute Vorbilder in der Welt der Wirtschaft. Eines dieser Unternehmen ist die SKF AG, ein Unternehmen aus dem Bereich des Maschinenbaus. Eigentlich stammt die SKF aus Schweden und hat auch heute noch den Firmensitz in Göteborg. Doch auch in Deutschland ist das Unternehmen aktiv.

Die SKF AG

Mehr als 48.400 Menschen arbeiten weltweit für die SKF, das Unternehmen führt etwa 165 Produktionsstätten, die auf 28 Länder verteilt sind. Hier kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass es sich um ein international tätiges Unternehmen handelt. Neben den Produktionsstätten gibt es weitere Niederlassungen, sodass die SKF in insgesamt 130 Ländern vertreten ist. Das Händlernetz umfasst mehr als 15.000 Niederlassungen. Beeindruckende Zahlen, die durchaus dafür sprechen, dass dieses Unternehmen als Vorbild gelten kann.

Zu den Kunden des Unternehmens zählen auch Rolls-Royce sowie die bekannten Pratt and Whitney. Die Wälzlager der Firma werden für Formel-1-Wagen verwendet.

In Deutschland finden sich Werke in Schweinfurt und Meckesheim sowie in Hockenheim und Berlin. In Schweinfurt befindet sich die SKF Linearsysteme GmbH, die auch in Meckesheim vertreten ist. An den beiden anderen genannten Standorten ist die SKF Lubrication Systems Germany AG ansässig.

In Leverkusen-Opladen wurde die SKF Sealing Solutions GmbH gegründet, in der Niederlassung werden Dichtungen aller Art hergestellt. Sie werden im Bereich Automotive eingesetzt. Weitere Werke des Unternehmens finden sich in Mühlheim an der Donau sowie in Lüchow, auch in Bietigheim-Bissingen steht ein Fertigungswerk.

Angesichts der Vielzahl der Niederlassungen in Deutschland ist es nicht verwunderlich, dass die SKF einen so großen Einfluss auf die deutsche Industrie und Wirtschaft hat. Für den Bereich der Konstruktionselemente wurde die Firma nun auch als Meilenstein ausgezeichnet und reiht sich damit in die Riege der zwölf bedeutenden Unternehmen ein, die derzeit als Vorbild für andere Unternehmen im Bereich der Investitionen zu sehen sind.


Bildnachweis: © skf.com

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