Echtzeit-Datenanalyse auf dem Vormarsch

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Das Thema Echtzeit-Datenanalyse ist in den vergangenen Jahren immer mehr in den Mittelpunkt der IT-Branche gerückt. Denn der Bereich hat enormes Potenzial zu bieten. Mit dem stetig steigenden Datenvolumen, das aus einer Vielzahl von Quellen gewonnen wird, sind passende Tools eine wahre Goldgrube. Denn die zeitoptimierte Datenanalyse treibt auch die nachfolgenden Optimierungsprozesse voran.

Die Zukunft setzt auf Big Data

Big Data lautet das Zauberwort. Ob für die Optimierung von Verkaufsplattformen oder für das Sammeln von Sensordaten. Täglich werden Millionen von GB an Informationen aller Art aufgezeichnet. Dies bedeutet, dass immer mehr Unternehmen passende Werkzeuge für die Verarbeitung von Big-Data in Gebrauch haben. Moderne Big-Data-Technologien müssen dabei vor allem in einem Bereich Bestleistungen bringen können, in der Echtzeit-Datenverarbeitung. Die ersten Schritte in die richtige Richtung werden von Firmen wie Consol unternommen, die passende Lösungen erarbeiten.

Big-Data wird in einem neuen Licht betrachtet. In der Vergangenheit wurde der Fokus vor allem auf wenige, klar definierte Teilbereiche gelegt:

  • Effizienz und Optimierung
  • Günstige Verwaltung
  • Massendatenauswertung

Aktuell gibt es Hunderte von erstklassigen Softwarelösungen, die die Big-Data-Verwaltung und die im Zusammenhang stehende Datenanalyse per Business Analytics Tools bestens abdecken. Daher ist es an der Zeit, eine neue Herausforderung anzugehen: Echtzeit-Datenanalyse.

Moderne In-Memory-Datenhaltung

Die Grenzen zwischen der Datenspeicherung und der Datenanalyse müssen für eine erfolgreiche Echtzeitanalyse zunehmend aufgehoben werden. Dies erfordert eine grundlegende Umstrukturierung der In-Memory-Datenhaltung. Denn bestehende Strukturen werden durch die neuen Möglichkeiten und Anwendungen erweitert. Die Einsatzmöglichkeiten dafür sind weit gestreut:

  • Dynamische Preisberechnung
  • Risikobewertung
  • Projektplanung

Natürlich kommt in diesem Zusammenhang auch das Thema Datensicherheit zum Tragen. Der Schutz der sogenannten personenbezogenen Daten ist immer mehr ein Rechtsthema. Wie wichtig dieser Bereich ist, zeigt sich zum Beispiel anhand der großen Skepsis im Bezug auf Cloud-Dienstleistungen. Innerhalb Deutschlands sind Anwender gegenüber ausländischen Cloud-Betreibern sehr vorsichtig. Die Möglichkeiten der Echtzeit-Datenerfassung eliminieren eine Reihe von möglichen Sicherheitslücken. Ohne Frage ein richtiger Schritt in eine Zukunft, die auf hohe Datensicherheit setzt.

IPv6-Protokolle auf dem Vormarsch

Eine reibungslose Implementierung der Echtzeit-Datenanalyse benötigt eine passende Infrastruktur. Diese wird heute vor allem über die IPv6-Anbindungen gefunden. Die Anzahl entsprechender Endanschlüsse für den Internetzugang nimmt stetig zu. Auch eine Reihe von Mobilfunkanbietern hat sich bereits dazu entschieden, ihr jeweiliges Mobilnetz darüber laufen zu lassen. Diese umfangreichen Internetprotokolle erlauben es, ein klassisches Ende-zu-Ende-Verbindungsprinzip aufrechtzuerhalten. Dies wiederum erweitert die Möglichkeiten, diverse Kommunikationslösungen direkt zwischen Server und mobilen Klienten umzusetzen. Eine wichtige Grundlage für die Datenanalyse in Echtzeit.

Internet of Things

Wie relevant die Echtzeit-Lösungen sind, lässt sich am Internet der Dinge ablesen. Denn hier kommen gesammelte Daten aller Art in Gebrauch. Eine umgehende Datenauswertung macht den Unterschied zwischen einer netten Idee und zukunftsweisenden Technologien. Die Einsatzbereiche für das Internet of Things weiten sich ständig aus. Sensoren kommen im Verkehr, in privaten Smart Homes oder auch im Gesundheitswesen und der Industrie in Gebrauch. Die direkte Datenübertragung in die Cloud ist oft der Standard. Eine Auswertung der Daten ist aber oft erst zu einem späteren Zeitpunkt und über andere Klienten möglich.

Ob im Internet der Dinge oder für die alltäglichen Plattformoptimierungen,  die Zukunft steht ganz im Zeichen der Echtzeit-Datenanalyse. Um diese fehlerfrei umsetzen zu können, ist eine Anpassung der bestehenden IT-Infrastruktur ebenso relevant wie das Erarbeiten neuer Softwarelösungen.


Bildnachweis:© Shutterstock – Titelbild: kentoh

Klaus Müller-Stern

Über 

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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