Dilma Rousseff geschockt: NSA-Spionage gegen Brasilien weitreichender als erwartet

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Noch vor kurzer Zeit zeigte sich die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff den USA gegenüber wieder positiv eingestellt. Die Spionage schien vergessen. Doch kaum kehrte Dilma Rousseff von ihrer USA-Reise zurück, gibt es neue Informationen rund um die NSA.

Damit hat die brasilianische Präsidentin Rousseff wohl nicht gerechnet. Gerade haben sich Brasilien und die USA wieder angenähert und schon scheint sich ein neuer Skandal anzubahnen. So geht nun aus verschiedenen Dokumenten hervor, dass die NSA rund 30 Telefonnummern abgehört haben soll, die sowohl von Ministern als auch von Präsidenten aus den brasilianischen Reihen verwendet wurden. Unter anderem gab es Abhörungen in den brasilianischen Botschaften, die sich in Berlin, Genf, Washington und Brüssel sowie Paris befinden.

Schon 2013 machte Wikileaks öffentlich, dass die NSA die Präsidentin Rousseff abgehört hat. Erst 2015 hat sich die Präsidentin dazu entschlossen, die Kontakte mit den USA wieder zu vertiefen. Dies könnte sich nun wieder ändern. So wurde bekannt, dass sogar das Satellitentelefon von Rousseff, welches sie auf ihren Reisen verwendet hat, mit zu den Angriffen gehört haben soll. Die Neuigkeiten machen deutlich, dass die USA längst nicht ausreichend nachgewiesen haben, dass die Abhöraktionen von Verbündeten nicht mehr stattfinden. Nach wie vor gibt Rousseff aber bekannt, den USA nun wieder zu vertrauen.

Marius Beilhammer

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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