Datenanalyse nimmt an Geschwindigkeit zu

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Die Datenanalyse ist zwar mit einem relativ hohen Aufwand verbunden, die Ergebnisse können für die Unternehmen jedoch bares Geld bedeuten. Gerade im Finanzsektor ist der Bedarf hoch und daher nimmt die Geschwindigkeit der Datenanalyse immer mehr zu.

Die Datenanalyse für die Erstellung von Mehrwert

Täglich gibt es eine große Menge an Daten, die in einem Datenstrom zusammenlaufen und interessante Aspekte für die Unternehmen enthalten. Die Grundlage für die Daten ist gelegt. In Smartphones befinden sich Sensoren, in Autos ebenfalls und auch online gibt es zahlreiche Varianten, um Daten zu sammeln. Die Quellen sind vielseitig und umso schwieriger wird es, eine Datenanalyse zu betreiben, bei der die Daten aus den einzelnen Quellen zusammengefügt werden.

In diesem Zusammenhang wird von Big Data gesprochen. Hierbei handelt es sich um die Datenanalyse, die mit einer hohen Geschwindigkeit durchgeführt wird. Ziel dabei ist es, die Daten nutzbar zu machen. Eines der Unternehmen, das stark auf Big Data setzt, ist beispielsweise die Software AG. Die Optimierung der Geschäftsprozesse basiert stark auf der Datenanalyse, die in Echtzeit durchgeführt wird.

Der richtige Filter für die Datenanalyse

Tobias Fischer ist für die Software AG aktiv und arbeitet beispielsweise derzeit an einer Vertriebsoptimierung für einen Kunden, der in der Finanzwirtschaft aktiv ist. Aus den bestehenden Datenströmen wird mit Business Analytics Tools der hohe Mehrwert gefiltert, der für das Unternehmen von Nutzen ist. Dazu gehören Werte von der Börse oder von Unternehmen.

Es erfolgt eine Bündelung der Daten sowie deren Kombination. Pro Sekunde erfolgt die Analyse von immerhin rund 150.000 Datensätzen. Das ist eine ganz besonders hohe Geschwindigkeit für die Datenanalyse. Diese Geschwindigkeit lässt sich vor allem deshalb ermöglichen, weil die Filterung der Daten nicht erst erfolgt, wenn diese in den Datenbanken angekommen sind. Stattdessen werden sie schon auf dem Weg dorthin analysiert.

Big Data als Job: Was man für die Datenanalyse wissen muss

Big Data ist nicht nur ein Thema, wenn es darum geht, eine optimale Datenanalyse für die Unternehmen durchführen zu können. Es wird auch immer mehr zu einem Berufsfeld, in dem die Menschen aktiv werden möchten. Wer sich im Bereich der Datenanalyse betätigen möchte, der braucht einige fachliche Anforderungen. Dazu gehört beispielsweise, dass ein Studium der Informatik oder auch der Mathematik vorliegen sollten. Zudem sollten sich Menschen, die in diesem Bereich aktiv werden wollen, mit Datenbanken auskennen.

Sehr gut ist es, wenn man praktische Erfahrungen in Bezug auf die verschiedenen Business-Analytics-Werkzeuge sammeln kann. Teilweise gibt es sogar schon Studiengänge für Big Data. So ist es möglich, sich hier an der Hochschule Aalen anzumelden und an einem Master-Studiengang teilzunehmen, der sich mit Business Analytics und Big Data beschäftigt. Hier erfolgt die Ausbildung von Data Scientists, die dann in den Unternehmen eingestellt werden oder auch gerne eigene Unternehmen gründen. Eine weitere Anlaufstelle für eine Ausbildung stellt die Hochschule Albstadt-Sigmaringen dar. Hier ist der Master-Lehrgang Data Science so ausgelegt, dass er berufsbegleitend durchgeführt werden kann.

In der Zukunft wird das Feld rund um die Datenanalyse noch viel breiter aufgestellt, Experten werden gesucht.


Bildnachweis:© Shutterstock – Titelbild: Andrea Danti

Marius Beilhammer

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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