Ismakogie: bewährter Helfer gegen Rückenschmerzen im betrieblichen Gesundheitsmanagement

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Erste Hilfe bei Rückenschmerzen durch Ismakogie: Rückenbeschwerden sind für die Betroffenen äußerst unangenehm. Die Schmerzen schränken das allgemeine Wohlbefinden und die Produktivität rundum ein. Das ist nicht nur für den Patienten eine Belastung, sondern auch für den Arbeitgeber. Rückenbeschwerden zählen laut einer Studie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2014 zu einer der häufigsten Ursachen von Fehlzeiten während der Arbeit. Lesen Sie hier mehr zum Thema Rückenleiden und wie sie mit der Bewegungslehre Ismakogie effektiv behoben werden können…

Rückenleiden tun auch dem Arbeitgeber weh: Ismakogie als Lösung

Die Zahlen sprechen für sich: Die genannte Studie verzeichnet durchschnittlich 17,5 Krankschreibungs-Tage aufgrund von Rückenbeschwerden – und das geht auch auf Lasten der Arbeitgeber. Krankheitsbedingte Ausfälle der Mitarbeiter kosten bares Geld und stellen sowohl für die Betroffenen im physischen Sinne als auch für die Kollegen hinsichtlich der zu kompensierenden Arbeitskraft eine Belastung dar.

Je länger der Arbeitsausfall dauert, desto größer ist die Bürde für das gesamte Unternehmen. Da ist es besonders ungünstig, dass Krankschreibungen aufgrund von Rückenleiden im Durchschnitt fünf Tage länger ausfallen als die aufgrund von anderen Krankheiten. Jeder dritte Deutsche leidet regelmäßig an Rückenschmerzen. Diese Vielzahl der Betroffenen muss zusätzlich ins Verhältnis zu den langwierigen Krankheitsverläufen bei Rückenbeschwerden gesetzt werden. Die Hochrechnung der deutschlandweiten, rückenbedingten Krankheitstage kommt auf jährlich rund 40 Millionen Fehltage. Diese immense Zahl verdeutlicht die schwerwiegende Problematik der Krankschreibungen aufgrund von Rückenschmerzen der Mitarbeiter.

Rückenbeschwerden – das muss nicht zwangsläufig ein wochenlanger Ausfall aufgrund eines Bandscheibenvorfalls sein. Auch chronische Beschwerden im Rückenbereich, die den Mitarbeiter nicht vollständig ausfallen lassen, sind eine schleichende Belastung für die Arbeitgeber- sowie für die Arbeitnehmerseite. Für den Angestellten wird die Tätigkeit mit Schmerzen zur Qual, worunter auch seine Produktivität leidet.

Eine geminderte Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters ist wiederum eine Belastung für das Unternehmen. Eine Reduktion der Produktivität ist zwar nicht im gleichen Maße negativ wie eine mehrwöchige Krankschreibung, jedoch ist die Problematik bei chronischen Rückenschmerzen die Omnipräsenz. Stetige körperliche Beschwerden bringen die Mitarbeiter an ihre Grenzen und können dabei langfristige Nachteile für das Unternehmen haben.

Es wird deutlich, dass die Gesundheit der Mitarbeiter aus wirtschaftlichen Gründen absolut relevant ist. Krankheitsbedingte Ausfälle und Leistungsminderungen stellen für eine Firma eine finanzielle Belastung dar, die es einzuschränken gilt. Zudem sollte auch die Mitarbeiterzufriedenheit nicht aus dem Blick verloren werden. Fakt ist: Wer viel für andere mitarbeiten muss, wird zunehmend frustrierter. Rückenbedingte Krankheitsausfälle gehen somit nicht nur zu Lasten der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens, sondern auch zu Lasten des Betriebsklimas. Auch im Rückkehrgespräch nach langer Krankheit oder Reha macht es sich gut, dem Mitarbeiter, Förderung angedeihen zu lassen.

Zufriedene Mitarbeiter, die sich wohlfühlen, arbeiten erwiesenermaßen produktiver und stellen eine Stärke des Unternehmens dar. Nehmen Sie die Gesundheit Ihrer Beschäftigten nicht auf die leichte Schulter. Vor allem hinsichtlich der Rückenprobleme können wirksame, präventive Maßnahmen getroffen werden, die sich auch am Arbeitsplatz leicht umsetzen lassen. Doch wieso sind Rückenprobleme in der heutigen Gesellschaft so verbreitet?

Infografik: Krankenstände in Deutschland

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Gift für den Rücken: Falsche Haltung und zu wenig Bewegung

Jeder dritte Deutsche leidet an Rückenschmerzen. Die Ursachen für diese Volkskrankheit sind in den meisten Fällen eine falsche Haltung und eine damit verbundene einseitige Belastung. Auch zu wenig Bewegung kann bei Rückenbeschwerden zusätzlichen Schaden anrichten. Je bewegungsärmer der Betroffene lebt, desto verspannter wird er, was schließlich in einem Teufelskreis enden kann. Die Lösung lautet: Gestalten Sie Ihren Arbeitsalltag dynamischer und lernen Sie, wie Bewegungen richtig funktionieren – die Bewegungslehre Ismakogie vermittelt wichtiges Wissen zum korrekten Ablauf von Bewegungen.

Übergewicht und die damit verbundene Überbelastung der Wirbelsäule, Muskeln und Gelenke ist ebenfalls eine Ursache für ‚Kreuzschmerzen‘, wie Rückenbeschwerden landläufig bezeichnet werden. Durch falsche und einseitige Bewegungen werden einige Muskeln überlastet, wohingegen andere aufgrund von Inaktivität verkümmern. Ausgewogenheit lautet die Lösung bei Rückenbeschwerden: Vor allem bei Muskelaktivität ist es wichtig, dass sowohl Spieler als auch Gegenspieler in einem gleichen Maße gefordert werden. Ist dies nicht der Fall, endet es im schlimmsten Fall in langwierigen Rückenbeschwerden.

Gerade bei der Arbeit sind routinierte und einseitige Bewegungen keine Seltenheit. Mindestens sechs Stunden verbringt der Deutsche durchschnittlich im Job. Wirken Sie in dieser Zeit als Arbeitgeber aktiv an einem gesunden und rückengerechten Umfeld für Ihre Belegschaft mit. Gerade in Bezug auf die Thematik Rückenbeschwerden ist durchdachtes betriebliches Gesundheitsmanagement essentiell.

Effektive Hilfe mit Ismakogie: Was Sie für das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter tun können

Gemäß dem Motto „Vorsorge ist besser als Nachsorge“ sollten in erster Linie Präventionsmaßnahmen wie beispielsweise die Ismakogie ins Auge gefasst werden, um die Rückengesundheit Ihrer Mitarbeiter zu fördern. Insbesondere bei Büroarbeitsplätzen ist gilt es, einseitige Bewegungsabläufe und eine falsche Haltung zu vermeiden. Grundsätzlich relevant ist eine anpassbare Bildschirmhöhe, welche unter anderem im Arbeitsschutzgesetz geregelt ist.

Höhenverstellbare Schreibtische oder Steharbeitsplätze vermeiden einseitige Belastungen und bringen Dynamik in den Berufsalltag. Wer abwechselnd steht und sitzt verringert nachweislich die Risiken für Rückenprobleme. Finanzielle Unterstützung zu solchen höhenverstellbaren Schreibtischen kann bei der Rentenversicherung vom jeweiligen Arbeitnehmer beantragt werden.

Steht diese Möglichkeit nicht zur Verfügung, ist es in jedem Fall wichtig, auf die richtigen Sitzmöbel zurück zugreifen. Bürostühle sollten individuell an den Mitarbeiter angepasst werden können: Flexibilität sollte vor allem hinsichtlich der Sitzhöhe und -neigung sowie der Sitztiefe und der Höhe der Armlehnen gegeben sein. Rückenstärkende Schreibtischstühle, wie beispielsweise Hocker mit instabiler Federung, fordern und kräftigen die Rückenmuskulatur bei der Arbeit. Auf diese Weise wird Rückenbeschwerden bereits während der Arbeit effektiv entgegen gewirkt.

Auch Anreizsysteme haben sich als wirksam erwiesen, um die Rückengesundheit Ihrer Mitarbeiter zu fördern. Sportlich Aktive leben gesünder und leiden weniger an Rückenbeschwerden als Bewegungsmuffel. Je nach Betriebsgröße kann finanzielle Unterstützung bei Fitnessstudiom-Mitgliedschaften oder Rückenkursen ins Auge gefasst werden.

Dabei ist vor allem die Förderung der Eigeninitiative relevant: Der Mitarbeiter soll Spaß daran haben, etwas für seine Gesundheit zu tun und selbst davon profitieren. Zufriedene Personen sind frohen Mutes und insgesamt leistungsbereiter, was sich schließlich auch im Beruf wieder auszahlt. Geschickte Personaler eröffnen im Rückkehrgespräch Ismakogie als Angebot zur dauerhaften Verbesserung des Rückenleidens.

Infografik: Depressionen nach Bundesländern.

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Viele Unternehmen werden auch selbst aktiv und bieten einmal wöchentlich während der Arbeitszeit Rückenkurse an. Gezielte Rückengymnastik, Ismakogie, Pilates, Yoga und andere sanfte Arten der Bewegung eignen sich ausgezeichnet, um sogar während der Arbeitszeit einen dynamischen Ausgleich zu schaffen.

Besonders Ismakogie hat sich als effektives Mittel bewährt, um Rückenschmerzen zu mindern: Diese Bewegungslehre fokussiert natürliche Bewegungsabläufe, physiologisch richtiges Stehen und Gehen sowie eine optimale Sitzhaltung und richtiges Heben und Tragen. Durch die körpergerechten Bewegungen der Ismakogie wird die Haltung im Gesamten verbessert. Zudem lösen sich durch die lockeren Bewegungen hartnäckige Verspannungen, die sich im Berufsalltag einschränkend zeigen.

Egal, für welche Methoden der Rückenkräftigung sich Ihre Mitarbeiter entscheiden – Der Rücken macht’s: Wer sich rundum wohlfühlt, ist produktiver!


Bildnachweis: © Fotolia – Jeanette Dietl

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Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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5 Kommentare

  1. Habe schon viel probiert aber nichts hat wirklich geholfen, werde die Tipps hier auf jeden Fall auch mal umsetzen, auch wenn ich nicht mehr so viel Hoffnung auf Besserung habe.

  2. Interessant, davon habe ich noch nicht gehört. Ich habe eine Kollegin, die ständig Schmerzen im Rücken hat. Ich werde ihr den Artikel mal empfehlen und vielleicht hilft es hier ja sogar.

    • Klaus Müller-Stern on

      Hallo Jenny

      Na hast du deiner Kollegin mit dem Artikel weiterhelfen können? Gehts ihr besser? Ich wünsch auf jeden Fall gute Besserung.

      LG

  3. Anna - Maria on

    Schade, dass man nicht erfährt wie es weitergegangen ist. Naja ich wollt aber auch noch was dazu sagen. Ich bin der Meinung und das ist in vielen Bereichen so, dass Chefs sich auch in dieser Hinsicht nicht wirklich weiterbilden. Klar einmal Chef immer Chef nur mal ehrlich auch was die Personalbeteuung angeht, gibts vieles was sich veändert hat. Deßhalb sollten auch Chefs bevor sie solche Gespärche führen, sich weiterbilden. Was darf ich meinem Mitarbeiter fragen, was sollt ich ihn unbedingt fragen? Damit würde sicher manches vermieden werden.

    • Klaus Müller-Stern on

      Hallo Anna Maria

      Dankeschön ja und Recht haste. Manches könnte sicher vermieden werden. Leider gehen nicht nur Arbeitnehmer sondern auch Arbeitgeber nicht immer ausreichend verbereitet in Gespräche. Deßhalb passiert meistens auch sowas. Das sollte einfach nicht vorkommen.

      LG

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