DAMPSOFT: Zahnarztsoftware im Vergleich, Teil 3

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Anwendermeinungen zur Abrechnungssoftware „DAMPSOFT“

Die wenigen positiven Bewertungen stammten ausschließlich von Zahnarztpraxen, die die Software seit vielen Jahren nutzen und entsprechend gut eingearbeitet sind. Diesen Rückschluss lassen zumindest mehrere Kommentare im Stil von: „Ich arbeite seit knapp 10 Jahren mit DAMPSOFT und bin absolut zufrieden“ oder „ich arbeite seit vielen Jahren mit DAMPSOFT und finde das Programm gut“ vermuten.

Lediglich Stammnutzer von „DAMPSOFT“ zufrieden

Trotz Marktanteil von über 25 Prozent erhält die Abrechnungssoftware „DAMPSOFT“ für Funktionalität und Anwenderoberfläche insgesamt schlechte Noten. Teilweise wurden gravierende Mängel angemerkt wie wiederholte Systemabstürze, Verlust von Datensätzen, fehlerhafte Abrechnungen und Statistiken. „Das würde ja unter Umständen riesige Verlustbeträge ergeben“ befürchtet ein Anwender. Bereits das Herunterladen und Ausprobieren der Demoversion war für einen Anwender verwirrend. Allgemein wird die Software als veraltet und deutlich zu langsam empfunden. Ein Kommentar fasst zusammen „DSWIN stammt aus MS DOS Zeiten und hat nur den grafischen Überbau dazu bekommen“ und es heißt „DSWIN aber nur bis Version 1 stabil“.

Unübersichtliche Benutzeroberfläche

Auch die Benutzeroberfläche von „DAMPSOFT“ gefällt den meisten Anwendern nicht (31 User mit insgesamt 40 Diskussionsbeiträgen, davon sind 29 negativ, nur vier ausdrücklich positiv, die anderen Beiträge neutral formuliert). Die Zahnarztsoftware wird beschrieben als „verwirrend“, „unpraktisch“ und „unübersichtlich“. Ein Anwender schreibt „man sieht den Wald vor lauter Baumen nicht“, ein anderer konstatiert „sieht billig aus“. Ein Zahnarzt kritisiert explizit, die Dentalsoftware „DAMPSOFT“ biete zu wenig Platz für individuelle Eintragungen zu den Patienten. So etwas sei in diesem Programm nicht vorgesehen.

Geteilte Meinungen zur Hotline von „DAMPSOFT“

Einzelne Nutzer lobten bei der Nutzung der Hotline sowohl Erreichbarkeit wie auch Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiter. Andere Zahnarztpraxen erwähnten hingegen häufige Probleme mit der Hotline von „DAMPSOFT“ Zitate dazu lauten beispielsweise: „da mich der Dampsoft-Support gerade mal wieder ein wenig hängen lässt“ oder „kein Glück, einen ans Telefon zu bekommen“. Da es verschiedene Softwarepakete mit jeweils unterschiedlicher Serviceausstattung gibt, scheint naheliegend, dass die Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit mit der Hotline auch mit der jeweils genutzten Version der Software-zusammenhängt. Ein einzelnes Anwenderzitat bestätigt dies: „Wir haben die Gold-Version, und die Gold-Hotline ist super.“.

Offenbar technisch problematisch

Auch manche positive Äußerung täuscht nicht darüber hinweg, dass es in einige Zahnarztpraxen wohl zu massiven technischen Problemen gekommen sein muss. (104) Insbesondere bei einigen neueren Updates von „DAMPSOFT“ scheinen sich Fehler eingeschlichen zu haben, an denen der Anbieter unbedingt arbeiten sollte, um wieder höhere Kundenzufriedenheit in den Zahnarztpraxen zu erzielen.

Hintergründe zum Produkt „DAMPSOFT“

Die Zahnarztsoftware „DAMPSOFT“ wird bereits seit knapp dreißig Jahren am Markt angeboten und ist damit der älteste Anbieter im Vergleich. „DAMPSOFT“ wird derzeit in jeder vierten Zahnarztpraxis in Deutschland eingesetzt. Das diese langjährige Marktpräsenz und der hohe Marktanteil auch Kritik hervorruft, zeigt folgendes Zitat eines verärgerten Anwenders: „Was mich massiv ärgert ist die pauschale Ignoranz bei Dampsoft“. Es gibt die Zahnarztsoftware in drei Versionen (Light, Plus und Pro) plus zusätzliche Erweiterungspakete. Die Light-Version dient ausschließlich der EDV-Abrechnung, während die beiden anderen Programm-Versionen deutlich mehr Funktionen enthalten. Die Version „Pro“ enthält beispielsweise auch Tools zum Patienten-, Hygiene- und Qualitätsmanagement. Für Zahnarztpraxen mit besonderen Arbeitsschwerpunkten werden spezielle Erweiterungspakete angeboten, zum Beispiel „Kieferorthopädie“. (Quelle: https://www.dampsoft.de )

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Bildnachweis: © Fotolia – Pixelot

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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