Black, Grey oder White: E-Mail ist willkommen

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White E-Mail ist in der Wirtschaft ebenso bekannt wie in der IT, wo die Bezeichnung mit Junk (oder Spam), mit Blacklist und Greylisting in Verbindung gebracht wird. Zeit für einen Überblick über die Begriffsbedeutung!

Aus der Wirtschaft bekannt: White E-Mail in der Welt der Finanzen

Ein Unternehmen verkauft reduzierte Aktien an Dritte, was zur Folge hat, dass ein Übernahmeversuch durch andere Beteiligte verhindert wird.

Damit ist White E-Mail durch eine Erhöhung des Kaufpreises dazu geeignet, als Gegenstück zur Übernahmevereinbarung zu gelten. Die Wertpapiere des betreffenden Unternehmens werden verwässert, deren Anzahl deutlich erhöht.

Auch zusammengeschrieben gibt es die Bezeichnung „Whitemail“ und benennt eine Spende. Dieser kann dann keine Quelle zugeordnet werden, das heißt, es gibt weder einen Zahlungsbeleg noch ein Formular, mit dem sich jemand für die Spende bedanken könnte.

Das Gute daran: Sie ist nicht einer bestimmten Aktion zuzuordnen und kann somit frei vewendet werden. Der Name rührt daher, dass diese Spenden meist in einem weißen, verschlossenen Umschlag überreicht werden, Adressen finden sich darauf keine. Der Absender bleibt unbekannt.

Der Name rührt daher, dass diese Spenden meist in einem weißen, verschlossenen Umschlag überreicht werden, Adressen finden sich darauf keine. ( Foto: Shutterstock-Atstock Productions)

Der Name rührt daher, dass diese Spenden meist in einem weißen, verschlossenen Umschlag überreicht werden, Adressen finden sich darauf keine. ( Foto: Shutterstock-Atstock Productions)

Gegenteil der Blacklist: White E-Mail muss genehmigt werden

Normalerweise ist es so: Die Adressen, zu denen eine E-Mail geschickt werden soll, werden im entsprechenden Feld angegeben. Die Mail wird versendet, der Empfänger sieht, wer der Absender ist. Doch es geht auch anders: Beim Greylisting wird eine E-Mail gefunden, die erst verzögert zugestellt wird.

Sie gilt als Spam und wird als solcher gekennzeichnet. Doch normalerweise kommt Spam (oder Junk) auf die Blacklist und wird direkt herausgefiltert. Beim Greylisting aber kann der Empfänger entscheiden, ob die Mail zu einer White E-Mail werden kann oder ob sie endgültig als Junk gilt.

E-Mails der betreffenden Absender werden dann immer in den Spam-Ordner verschoben. Diese Mails müssen dafür über einen Server laufen. Dieser Server nimmt die Sortierung entsprechend der Anmeldung vor: Eine doppelte Anmeldung heißt, die Adressen sind in Ordnung, die Mails können als White Mails gelten.

Ohne doppelte Anmeldung: Adressen herausfiltern, Absender schickt nur Spam. Die zuvor als unverdächtige Mail eingestufte Nachricht wird später als ganz normale E-Mail behandelt und in der Regel nicht mehr als Junk einsortiert.

Wer nun auf eine Whitelist kommen möchte, sollte sich bei Spamhaus oder bei der DNS-Whitelist über die entsprechenden Kriterien informieren.  ( Foto: Shutterstock- Olivier Le Moal )

Wer nun auf eine Whitelist kommen möchte, sollte sich bei Spamhaus oder bei der DNS-Whitelist über die entsprechenden Kriterien informieren. ( Foto: Shutterstock- Olivier Le Moal )

Empfänger sagt, was okay ist: Endlich auf die Whitelist kommen

Der Empfänger sagt also, ob eine E-Mail in Ordnung ist und ob der Versender als seriös einzustufen ist. Der Server sortiert die IP-Adressen der Absender entsprechend ein. Der Absender muss seine Reputation allerdings aufrechterhalten, wenn er nicht wieder als Spam erkannt werden will.

Wer nun auf eine Whitelist kommen möchte, sollte sich bei Spamhaus oder bei der DNS-Whitelist über die entsprechenden Kriterien informieren. Unter der Adresse cert-ch-shhq@spamhaus.org sind diesbezügliche Informationen zu erfragen.

Handelt es sich um einen Vertreter der Presse, der dazu Fragen hat, sollte sich dieser an die Adresse media-pr-shhq@spamhaus.org wenden.

Die Empfänger der Mails bitten um ein wenig Geduld, denn je nach aktuellem Spam-Aufkommen treffen mehr oder weniger zahlreiche Nachfragen ein, die Stück für Stück bearbeitet werden müssen.

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