SIMP: Sicherheit aus dem Hause NSA?

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Es klingt zwar wie eine Farce, ist jedoch eine Meldung, die derzeit die Runde macht. Die NSA stellt ein Werkzeug für die Systemsicherheit zur Verfügung, das allen zugänglich gemacht werden soll.

Schutz der Systeme durch die NSA? Unter der Flut der negativen Nachrichten zu den Spionage-Skandalen ist in Vergessenheit geraten, dass die NSA eigentlich zum Schutz vor dem Verlust wertvoller Daten da ist. Sie soll Behörden vor Spionage, Datenverlust und unerlaubten Zugriffen schützen. Im Rahmen dieser Vorgaben ist im Laufe der Jahre das SIMP entstanden. Die System Integrity Management Platform wird nun durch die NSA freigegeben.

Bei SIMP handelt es sich um eine Software, die Behörden und Organisationen dabei hilft, ihre Netze sicher zu halten. So soll SIMP ein Framework darstellen, das Konformität zu den Sicherheitsrichtlinien mit einer betrieblichen Flexibilität kombiniert.

Die ersten Versionen des frei zugänglichen Programms werden jedoch nur für Red Hat Linux-Programme und CentOS eingesetzt werden können. Die NSA hat die Lizenz unter der Bezeichnung Apache 2.0 bereits auf Github zur Verfügung gestellt. Nach der Installation soll das Programm automatisiert laufen und für Sicherheit sorgen.

Die Lizenz wird kostenfrei angeboten. Bisher ist nicht bekannt, ob SIMP in einem nahen Zeitraum auch noch für den Einsatz bei anderen System zur Verfügung stehen wird.

Marius Beilhammer

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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