Refraktometer, Brechwertmesser und Phoropter gehören bald zum alten Eisen

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Gibt es eigentlich noch etwas, das man mit einem Smartphone nicht noch einfacher machen kann? Jetzt geht es den Augenoptikern ans Leder. Das New Yorker Start-Up „Blink“ verspricht Augenuntersuchungen zuhause und schon für 75 Dollar. Harte Zeiten brechen da an.

Arzt und Optiker werden künftig durch einige kompakte Geräte ersetzt, die an ein Smartphone angeschlossen werden und eine Augenkontrolluntersuchung durchführen können. Das zumindest behauptet das StartUp „Blink“ aus New York. Das Geschäftsmodell sieht vor, dass der Techniker von „Blink“ mit seinen (drei) Geräten dem Kunden einen Hausbesuch abstattet. Dort führt er die Untersuchung durch, wozu der Augenarzt früher noch Refraktometer, Brechwertmesser und Phoropter benötigte. Und schneller geht es auch noch, denn der Techniker übermittelt die Untersuchungsergebnisse an einen Optiker. Der Optiker ist es dann auch, der dem Kunden ein Rezept ausstellt und per E-Mail zusendet.

Optiker, die Rezepte ausstellen, überflüssige Ärzte, freie Übermittlung von medizinischen Befunddaten – sicher alles in allem ein Horrorszenario für Datenschützer und seriöse Ärzte. Das New Yorker StartUp EyeNetra sieht da jedenfalls keine Probleme. EyeNetra steht hinter „Blink“ und arbeitet bereits seit Jahren an Tools, welche Augenuntersuchungen mit Unterstützung von Smartphones bieten.

EyeNetra sieht vor allem den Aspekt, dass durch deren Gerätschaften via Smartphone Diagnosen künftig einfacher zu erlangen sind, was letztlich auch die Kosten senkt.

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