Does Pope use E-Mail? (Benutzt der Papst E-Mail?)

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Die Frage „Does Pope use E-Mail?“ ist nicht so einfach zu beantworten, denn natürlich hat der Papst keine E-Mail Adresse im Internet veröffentlicht.

Does Pope use E-Mail?

Der Heilige Franziskus mag vielleicht manchen Medienberichten zufolge E-Mail benutzen, doch natürlich kann er nicht einfach so angeschrieben werden. Nicht einmal zum Geburtstag oder zu Weihnachten, denn der Papst ist sehr gut abgeschirmt. „Pope Francis“ spricht gern zu den Menschen auf der ganzen Welt, doch eben nicht per E-Mail. Der Papst wendet sich lediglich im Vatikan direkt per Mail an seine Gefolgsleute.

Wer sich per Mail an Pope Francis wenden möchte, sollte seine Nachrichten daher an Frederico Lombardi schicken, er ist verantwortlich für die Arbeit des Pressebüros. Er übernimmt auch die Koordination des Schriftverkehrs und ist unter der E-Mail Adressse lombardi@pressva.va zu erreichen.

Wer dem Papst zum Geburtstag gratulieren möchte, kann das daher über die genannte Mailadresse tun. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Nachrichten an den Papst zu schicken, wenn die Seite www.newwaysministry.org genutzt wird. Dort gibt es ein Kontaktformular, über dieses ist der Vatikan erreichbar.

Angesichts der Fülle an Nachrichten, die regelmäßig an den Papst geschickt werden, verwundert es nicht, dass er diese nicht alle beantworten kann.   ( Foto: Shutterstock-Stefano Guidi)

Angesichts der Fülle an Nachrichten, die regelmäßig an den Papst geschickt werden, verwundert es nicht, dass er diese nicht alle beantworten kann. ( Foto: Shutterstock-Stefano Guidi)

Der Papst bekommt nur ausgewählte Nachrichten

Angesichts der Fülle an Nachrichten, die regelmäßig an den Papst geschickt werden, verwundert es nicht, dass er diese nicht alle beantworten kann.

Er bekommt daher Hilfe und somit seine Nachrichten vorsortiert. Zuerst erfolgt eine Sortierung der Mails und Briefe nach Sprachen bzw. Herkunftsländern. Danach werden sie geöffnet und die Inhalte gelesen. Nicht alle Nachrichten werden weitergeleitet, doch es ist nicht einmal klar, welche genau der Papst wirklich erhält.

Denn häufig kommen die Antworten ebenfalls von der Stelle, wo die Briefe und Mails gelesen werden. Es kann also sein, dass die angebliche Antwort von Pope Francis nicht von seiner Heiligkeit, sondern von einem Mitarbeiter aus dem Vatikan stammt.

Die Mitarbeiter sind dazu angehalten, ihre Antworten in Bezug auf Sprache und Formulierungen so zu verfassen, dass sie einer Antwort vom Papst möglich ähnlich sehen und dieser entsprechen könnten.

Wer es versuchen möchte und an Papst Franziskus einen Brief senden möchte, nutzt dafür diese Adresse:

His Holiness, Pope Francis
Apostolic Palace
00120 Vatican City

Eine E-Mail kann an den Postmaster gehen, der unter postmaster@vatican.va zu erreichen ist. Auf der Webseite des Vatikans (www.vaticanhistory.de) sind zusätzlich weitere E-Mail Adressen zu finden, die direkt angeschrieben werden können.

Damals veröffentlichte der Vatikan all diese Briefe auf seiner Webseite, nannte dabei die Namen der Absender aber nicht. Papst Benedikt hätte diesen Menschen niemals antworten können, diese wäre zeitlich und arbeitstechnisch ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. ( Foto: Shutterstock-Maxisport )

Damals veröffentlichte der Vatikan all diese Briefe auf seiner Webseite, nannte dabei die Namen der Absender aber nicht. Papst Benedikt hätte diesen Menschen niemals antworten können, diese wäre zeitlich und arbeitstechnisch ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. ( Foto: Shutterstock-Maxisport )

Frühere Päpste auch nicht besser zu erreichen

Die E-Mail Adresse von Papst Benedikt lautete benedictixvi@vatican.va, doch wirklich erreichbar war dieser hierüber auch nicht. Für ihn galt dasselbe, was nun für Papst Franziskus gilt, denn auch er wäre mit den zahlreichen Mails heillos überfordert gewesen. Schon kurz nach seinem Amtseintritt bekam er etwa 56.000 Mails in verschiedenen Sprachen.

Damals veröffentlichte der Vatikan all diese Briefe auf seiner Webseite, nannte dabei die Namen der Absender aber nicht. Papst Benedikt hätte diesen Menschen niemals antworten können, diese wäre zeitlich und arbeitstechnisch ein Ding der Unmöglichkeit gewesen.

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