Lukas: E-Mail zu Pop-up-Boxen erwünscht

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Seit September 2019 ist der Name im BMBF bekannter: Wolf-Dieter Lukas ist Staatssekretär hier und hat in der Vergangenheit in den Bereichen Information und Kommunikation geforscht. Wer Lukas eine E-Mail schreiben will, ist hier richtig!

Das ist Wolf-Dieter Lukas: E-Mail bitte ans BMBF schicken

Wolf-Dieter Lukas per E-Mail zu erreichen, ist gar nicht so einfach. Unter der E-Mail Adresse poststelle@bmbf-bund.de-mail.de ist er allerdings erreichbar, die Poststelle leitet Nachfragen an den seit 2019 im Dienste des BMBF stehenden Staatssekretär weiter.

In der E-Mail kann Lukas zum Beispiel zu seinem beruflichen Werdegang befragt werden, denn er war 14 Jahre lang Leiter in der „Forschung für Digitalisierung und Innovationen“.

Der Physiker hat seine Promotion abgelegt und war als Honorarprofessor an der TU Berlin tätig, schon seit 1986 arbeitet er beim BMBF. Auch die Abteilungen „Information und Kommunikation“ sowie „Grundsatzfragen der Informations- und Kommunikationstechnik“ gehörten zu seinen Steckenpferden.

Nach dem Studium war Lukas als Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, hier am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung. In 1984 erfolgte die Promotion, die allerdings nicht in Berlin, sondern an der TU Darmstadt stattfand.

Video: Prof Wolf Dieter Lukas über Empfehlungen der Politik an die HAWs 30 01 2019

Fragen zur Pop-up-Box im Jahr der Wissenschaften: E-Mail an Wolf-Dieter Lukas

In einer E-Mail kann Wolf-Dieter Lukas erklären, worum es ihm beim Wissenschaftsjahr 2019 ging und was es mit der Pop-up-Box auf sich hatte, in der wissenschaftliche Ausstellungsstücke zu sehen waren.
Gründe für die Pop-up-Box waren vor allem, dass bewährte Formate ergänzt werden sollten. Man wollte etwas Mutiges probieren, das in dieser Form noch nie da gewesen war.

Gleichzeitig wollte man mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen, was bei der Präsentation von Künstlicher Intelligenz in der Regel leicht möglich ist. Chancen und Risiken der KI sollten erklärt und dargestellt werden, denn immerhin betrifft KI mittlerweile jeden Menschen in seinem Alltag.

Die Pop-up-Box wurde im Bikini-Haus aufgestellt, denn die meisten Menschen gehen davon aus, dass Wissenschaft an klassischen Orten stattfindet. Warum diese Menschen nicht einmal überraschen und etwas völlig Neues wagen?

Angesichts dessen, dass KI mittlerweile zum täglichen Leben dazugehört, könnte die entsprechende Wissenschaft auch in einer Einkaufsstraße präsentiert werden, so die Überlegungen der Wissenschaftler.

Video: Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas über die Realität und Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz

Sie wollten die junge Forschung überall dort vorstellen, wo sie ohnehin schon präsent ist und so kam das Bikino-Haus als Örtlichkeit ins Gespräch. Hier erwartet niemand wirklich, ernsthafter Wissenschaft zu begegnen und doch war es genau so.

Damit wurde nicht nur ein schöner Überraschungseffekt erzeugt, sondern auch die Neugierde angeregt sowie die Freude am Diskutieren über Sinn und Unsinn der neuen Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz.

Jedes Exponat, das in der Pop-up-Box ausgestellt wurde, stand für sich und zeigte eindrucksvoll, in welche Bereiche des Lebens KI schon eingreift und welche Bereiche noch zu beeinflussen sind. Die Menschen, die KI bislang noch skeptisch gegenüberstanden, werden aufgeklärt und erfahren, dass gerade älteren oder körperlich eingeschränkten Leuten durch KU geholfen werden kann. Den Menschen wird das Leben erleichtert, teilweise können Schmerzen genommen werden.

Gern steht Dr. Lukas auch per E-Mail bereit, um die Grenzen der KI zu erklären, denn es gibt schließlich nicht nur Möglichkeiten, sondern auch Dinge der Unmöglichkeit.

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