Lagerverwaltung: Logistische Prozesse weltweit vernetzen

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Verstärkt setzen Unternehmen auf die Vernetzung einzelner Prozesse innerhalb eines Produktionsstandortes, aber auch weltweit. Unterschiedliche Bereiche müssen integriert werden, damit zum Beispiel Buchungen schneller durchgestellt werden, damit die Lagerverwaltung effektiver möglich ist und damit Lieferanten zügiger abgefertigt werden können. Dabei müssen die Hersteller einer Software für die Lagerverwaltung sowie die Anbieter der Barcode Scanner die einzelnen Kundenwünsche im Blick behalten.

Mobile Datenerfassung durch Barcodescanner

Das ganze Leben ist mobiler geworden – nicht nur im privaten Bereich. Auch immer mehr Unternehmen setzen auf mobile Lösungen und eine Software, mit der sich einzelne Artikel und Leistungen via Barcode und entsprechendem Programm einlesen und verwalten lassen. Barcodescanner werden für verschiedene Funktionen benötigt: Sie helfen bei der Lagerverwaltung, bei Buchungen von Kunden und Lieferanten sowie bei der Verwaltung einzelner Benutzer. Sicherheit und Transparenz sind allerdings nach wie vor das Hauptthema beim Einsatz von Barcodes und der Auslesung von Daten. Durch die Nutzung einer speziellen Software für Buchungen und zur Verwaltung der einzelnen Artikel ist es für Unternehmen möglich, einen besseren Überblick über Lieferanten und Kunden zu behalten. Buchungen und Logistikvorgänge lassen sich besser überblicken, wobei auch die internationale Vernetzung mit Tochterunternehmen möglich ist. Ein Produktionsunternehmen weiß dank dem Eingeben eines Barcodes genau, in welcher Stückzahl welcher Artikel an welchem Standort verfügbar ist. Damit kann gegenüber Lieferanten und Kunden jederzeit Auskunft über Vorrätigkeit und Lieferzeit gegeben werden. Die gesamte Lagerverwaltung lässt sich besser koordinieren. Barcode Scanner sind daher schon längst nicht mehr nur bei Paketdiensten und in Supermärkten zu finden, sondern lassen dank geeigneter Software die Lagerverwaltung zum Kinderspiel werden.

Programm für die Lagerverwaltung: Durch den Barcode Scanner zum Erfolg

Der Hersteller Behr-Hella bietet Lösungen für die Lagerverwaltung an, die weltweit eingesetzt werden können. Dafür kooperiert man mit Datalogic, was wiederum einen internationalen Service gewährleistet. In China wird die Lösung schon angewendet, der Bedarf besteht aber auch in den USA oder in Indien sowie in vielen weiteren Ländern der Welt. Den Mitarbeitern des Herstellers ist es über integrierte Funktionen in der Software möglich, von Deutschland aus auf die Barcode Scanner zuzugreifen. Dies lässt den Service einfacher werden und es können beispielsweise Bedienfehler festgestellt werden. Wenn beim Buchen etwas schiefläuft, kann somit der Hersteller der Barcode Scanner einen guten Service bieten. Auch Aisci ist mit einigen Produkten für eine Zusammenarbeit in der Diskussion, damit ließen sich weitere Modernisierungen und Optimierungen vornehmen.

Barcode Scanner mit verschiedenen Einstellungen und Funktionen

Lieferanten und Benutzer können das Programm, mit dem sich der Barcode für die Lagerverwaltung eingeben lässt, über eine Schnittstelle nutzen. Verfolgt wird die sogenannte „Null-Fehler-Strategie“, die Kunden, Lieferanten und Benutzer bei allen Vorgängen inzwischen fordern. Schon längst gibt es kein Pardon mehr für Fehler, die eigentlich hätten vermeidbar sein müssen – zu groß ist hier der Konkurrenzdruck. Wenn Artikel fehlerhaft erscheinen, wenn Buchungen nicht rechtzeitig erscheinen oder wenn bestimmte Einstellungen nicht passen, wechseln Lieferanten und Kunden. Gerade in der Automobilbranche kommt es auf Fehlerfreiheit an.

Um die Lagerverwaltung weltweit einfacher zu gestalten, gibt es das Global Transport Label – kurz GTL -, auf dem alle nötigen Informationen zu finden sind. Das GTL ist sozusagen der physische Träger der Informationen und Funktionen, die direkt am Packstück zu finden sind. Das Label wird nicht nur auf den Artikel abgestimmt, sondern durch den Barcode auch auf die Datenkommunikation und damit auf das Programm bzw. die Software, die herstellerseitig eingesetzt wird. Die entsprechenden Barcodes, die mit dem Barcode Scanner ausgelesen werden, beinhalten den nötigen Text für die manuelle Verarbeitung – ein separates Eingeben ist nicht mehr nötig. Außerdem ist hier ein Datamatrix-Code zu finden, der ebenfalls über den Barcode Scanner für Lieferanten oder das Lager ausgelesen werden kann. Die Erfassung mit dem Scanner für Barcodes erfolgt zweidimensional. Dieses Label gilt inzwischen als Standard, mit dem sich all die verschiedenen Kennzeichnungsmöglichkeiten, die weltweit in der Automobilindustrie verwendet werden, vereinheitlichen lassen. Fehler in der Lagerverwaltung oder beim Buchen bestimmter Vorgänge sowie im Versand lassen sich somit vermeiden.

Infografik: Kreislauf Behälter-Management

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Scanner für Barcodes: Verschiedene Geräte mit unterschiedlichen Einstellungen

Die Hersteller der verschiedenen Scanner, mit denen sich ein Barcode eingeben lässt, setzen auf Scanner ohne Kabel. Damit kann der Barcode natürlich mobil eingelesen werden, Buchungen einzelner Artikel werden ortsunabhängig möglich. Vor allem oberflächenmontierte Bauelemente werden im Lager und vor der Auslieferung derartig eingelesen. Die Buchungen nach Barcode werden zum Beispiel nach der Größe der Bauteile unterschieden, das heißt ein Scanner, der per Hand benutzt wird, wird zum Buchen der kleinen Bauteile eingesetzt. Kabellose Scanner mit entsprechendem Programm und besonders leistungsfähiger Software sind damit vielseitig einsetzbar und können durch die Benutzer im Lager verschiedene Daten auslesen. Müssen Mitarbeiter diese Daten nicht mehr händisch eingeben, weil alle Informationen über den Artikel dank der Software eingelesen werden können, spart das nicht nur Zeit, sondern letzten Endes auch viel Geld. So gibt es sogenannte Falcon-Terminals, die im Lager beim Buchen der Bauteile und Artikel verwendet werden, die auf einem Transportfahrzeug zum Hersteller oder zum Benutzer geliefert werden. Der Barcode mit entsprechendem Programm im Scanner lässt in jedem Fall die Buchungen in der Art zu, dass sie vom PC aus problemlos möglich sind – auch wenn die Artikel nicht zu den Buchungen beim Benutzer der Software gebracht werden können. Die Daten, die beim Buchen aufgenommen werden, werden direkt an das Lager und in das SAP-System übertragen.

Artikel per Software verwalten: Mit dem Barcode zu weltweiter Vernetzung

Die Industrie ist generell auf innovative Lösungen angewiesen. So muss auch die Logistik mit all ihren Buchungen weltweit besser vernetzt werden, was gerade im Zuge der Industrie 4.0 und einem entsprechenden Programm nötig wird. Die Märkte und Kunden, die sich bereits in der Gegenwart auftun und in der Zukunft ausgebaut werden müssen, sind konsequenter und lassen Fehler nicht ungestraft. Durch die Vernetzung und Integration verschiedener Industriebereiche durch die Hilfe von Barcode, Scanner und leistungsfähigem Programm können Informationen in Echtzeit ausgetauscht werden. Produktionsabläufe können über die Daten, die im Barcode enthalten sind und mit einem passenden Programm verarbeitet werden, digital nachgebildet und real durchgeführt werden.

Durch ein entsprechendes Programm wird die Kommunikation aller an einem Produktkreislauf beteiligter Personen auch online möglich, eine automatische Erfassung der Daten erfolgt über den Barcode, deren Verarbeitung und Buchung über das Programm in der Logistik. Benötigte Teile werden rasch nachforderbar, logistische Services keine Zukunftsmusik mehr.

Durch die Vernetzung mithilfe von IT-Lösungen können die Prozesse, die in der physikalischen Welt stattfinden, erfasst und verarbeitet werden. In der virtuellen Welt der Softwares werden diese Prozesse miteinander verbunden und gezielt überwacht und gesteuert. Waren und Produkte können sich fast selbstständig durch die Logistiknetzwerke navigieren und beim Kunden ankommen. Die ständig geforderte Komplexität in der Logistik lässt sich dank der modernen Technik immer weiter ausbauen und verbessern, was letzten Endes nicht nur die Zukunft der Unternehmen sichert, sondern auch der Kunden, Geschäftspartner und der einzelnen Benutzer am PC.


Bildnachweis: © Fotolia – Eisenhans

Marius Beilhammer

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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