Ethernet-Powerlink-Erfinder B&R entwickelt PLCopen-Funktionsbausteine für Conveyor-Belt-Tracking

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Wer an Ethernet-Powerlink denkt, landet unweigerlich bei B & R. Die B & R Industrie-Elektronik GmbH bietet nun mit ihrer neuesten Entwicklung die Möglichkeit, Roboter und Förderbänder einfach zu synchronisieren. Damit wird das Conveyor-Belt-Tracking umsetzbar. Aufwendige Steuerlösungen werden damit verzichtbar.

B & R GmbH: Vorreiter in Österreich

Fördertechnik und Produktion können dank der neuen Entwicklung der Bernecker & Rainer Industrie-Elektronik GmbH aus 5142 Eggelsberg im Bezirk Braunau am Inn (Österreich) ganz leicht miteinander verbunden werden. Zunehmend kommen in der Industrie Roboter zum Einsatz, wobei deren Aufgaben unterschiedlich umfassend sind. B & R hat nun Bausteine entwickelt, die für jede Art der Roboterkinematik einsetzbar sind und mit denen Roboter auf mehreren Förderbändern synchronisiert werden können. Verschiedene Schnittstellen sind dazu geeignet, Visualisierungen für Maschinen einzubinden. Während der Synchronisation kann der Roboter einfach bewegt werden, damit ist es möglich, selbst komplexe Manipulationen an den Produkten vorzunehmen. Das Besondere: Das Förderband wird in die Anwendung komplett eingebunden, was über einen externen Geber durchgeführt wird. Dieser Geber wiederum liefert stets die momentane Position, auf der sich das Förderband befindet.

Das System des Conveyor-Belt-Trackings, welches von B & R entwickelt und perfektioniert wurde, ist für alle Arten von Hardware einsetzbar. Damit können ohne Probleme unterschiedliche Antriebssysteme verwendet werden, die wiederum über verschiedene Kinematiken verfügen. Die zugehörigen Applikationen werden schnell erstellt und sind zudem später noch erweiterbar – es liegt damit kein starres System vor. Der Aufwand bei der Anpassung der Applikationen ist gering, des Weiteren können sowohl die Roboter als auch die verwendeten Förderbänder jederzeit angepasst werden. Die Software wird nur leicht variiert und bedarf teilweise gar keinen neuen Konfiguration.
Damit hat die Firma B & R etwas geschaffen, das derzeit einzigartig ist.

Ethernet-Powerlink: B & R hat in Österreich die Nase vorn

Es gibt klassische Feldbusse, mit denen sich Automatisierungsprodukte miteinander kombinieren lassen. Dabei wird auf eine Standard-Technologie gesetzt. Die Leistungsfähigkeit ist dann allerdings eingeschränkt und so mussten in der Vergangenheit meist mehrere Feldbusse verwendet werden. Mehrere Werkzeuge, diverse Schnittstellenmodule und leider auch Einschränkungen bei der Diagnoseerstellung waren eine Notwendigkeit.

B & R hat den Ethernet-Powerlink entwickelt, der als Nachfolger der klassischen Feldbusse gilt. Echtzeitfähigkeit und höchste Performance zeichnen den Ethernet-Powerlink aus. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 100 Mbit/s und die Kombination verschiedener Aufgaben unter Einsatz eines einzigen Netzwerkes ist möglich. Der Anwender befasst sich damit nur noch mit der Maschinenentwicklung sowie der Schaffung von Automatisierungslösungen. Der Feldbus muss nicht mehr berücksichtigt werden. Ethernet-Powerlink offeriert eine Leistungsreserve, die die Basis für weitere Innovationsschritte ist. Außerdem kann das Maschinendesign perfekt angepasst werden, die Verdrahtungskosten entfallen dabei. Ethernet-Powerlink gilt als IEC Norm und besitzt damit einen internationalen Standard. Gleichzeitig handelt es sich um eine offene Technologie, die bereits von führenden Herstellern aus der Antriebstechnik, der Sensorik, der Robotik und der Steuerungstechnik eingesetzt wird.

Ethernet-Powerlink gilt als eine der größten Errungenschaften der B & R GmbH. Die weitere Entwicklung dieser Technologie wurde dann von der Ethernet Powerlink Standardization Group – kurz EPSG – vorgenommen. Gleichzeitig erfolgte dabei eine Spezifikation auf die individuellen Anforderungen und Wünsche der Unternehmen, die mit Powerlink als Technologie der Zukunft arbeiten.


Bidnachweis: © B&R

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