El-Kaida: E-Mail ist auch fataler Kommunikationskanal

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Wie kann El Kaida E-Mail und andere Nachrichtenkanäle sinnvoll nutzen? Es geht hier vor allem um die Verbreitung von Bekennerschreiben, weniger um Ankündigungen zu einem terroristischen Angriff, bei dem so viele wie möglich getötet werden sollen.

Nachricht von El Kaida: E-Mail als Bekennerschreiben

2020 spricht die Welt von der Karriere von Trump und von Corona, weniger von El Kaida und einem Angriff, bei dem so viele Menschen getötet wurden (wie im Jemen). Dabei war es gerade einmal 2003, als ein Angriff per E-Mail angekündigt wurde und bei denen in zwei Synagogen Menschen ums Leben kamen.

Erdogan bekam als türkischer Präsident eine E-Mail zugespielt, in der es um den Angriff ging.

Schnell und sicher konnte El Kaida E-Mail Schreiben nutzen, um sich zu den Angriffen zu bekennen, bei denen 23 Menschen getötet und über 300 verletzt worden waren.

Für manche naive Bürger mag es ein Ding der Utopie sein: Mit El Kaida E-Mail Nachrichten austauschen? Dabei geht es weniger um den Austausch, als vielmehr um den Empfang der Nachrichten, denn El Kaida möchte diese vor allem verschicken.

Auch im Februar 2020 – noch vor Corona – gab es einen Angriff, der US-Präsident Donald Trump zu verdanken ist. Hier flogen US-Streitkräfte einen Luftangriff gegen Al-Rimi, der als Anführer der El Kaida im Jemen gilt.

Überall im Land herrschen chaotische Zustände, von diesen kann die Terrororganisation nur profitieren. Keiner weiß am Ende mehr genau, wer warum einen Angriff ausgelöst hat, was Trump befohlen hat und warum. Fakt ist aber, dass bei dem Anschlag im Jemen drei Menschen getötet worden sind.

Video: Chaos im Jemen: Neue Al-Kaida-Attacke, Proteste und Waffenlieferungen

El Kaida: E-Mail und Telegram nutzen

Der Nachrichtendienst Telegram ist in etwa mit WhatsApp vergleichbar und schon seit 2015 auf dem Markt. Wirklich bekannt wurde er aber erst in Zeiten von Corona, seit viele Persönlichkeiten Telegram als Nachrichtendienst nutzen und weniger auf E-Mail und Co. setzen.

Auch die Terroristen der Welt schätzen Telegram sehr, denn der Nachrichtendienst bietet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und ist damit sehr sicher.

Sicherer auf jeden Fall als E-Mail, wie El Kaida weiß. Die Entwickler von Telegram wiesen in der Vergangenheit aber schon darauf hin, dass der Nachrichtendienst vor allem von Terrorangehörigen genutzt wurde, was schon lange vor 2020 der Fall war. Insgesamt wurden bereits mehr als 75 Kanäle geschlossen, bei denen eine Verbindung zu El Kaida nachweisbar war.

Video: Zug der Seuche – Das Coronavirus verändert die Welt | DW Dokumentation

Doch aktuell, im Oktober 2020, macht sich kaum noch jemand Sorgen um El Kaida und deren Karriere oder Kommunikation über E-Mails, als vielmehr um die allgemeine wirtschaftliche und gesundheitliche Lage der Welt. Was am Ende echt ist und was nicht, wird sich zeigen.

Fakt ist aber, dass der Corona-Virus mittlerweile ähnlich wie El-Kaida auf der ganzen Welt verbreitet ist, hier „Karriere“ macht und für Angst und Schrecken sorgt. Damit verursachte Probleme werden bei Corona allerdings mehr in den Mittelpunkt gerückt und scheinen die Allgemeinheit mehr zu interessieren als eine Terrororganisation, die mit wenigen Befehlen viele Menschenleben fordern kann.

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