Edward Snowden im NSA-Skandal nicht mehr vertrauenswürdig?

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Zwei Jahre sind ins Land gezogen, seid Edward Snowden die Geheimnisse der Nachrichtendienste für die Öffentlichkeit zugänglich machte. Viele Menschen begrüßten die Enthüllungen über die Operationen der NSA. Doch nun scheint das Vertrauen in Snowden zu bröckeln.
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Wie vertrauenswürdig ist Edward Snowden?

Bereits mit dem Umzug von Edward Snowden nach Russland traten für viele Menschen erste Fragen auf den Plan, die eine Vertrauenswürdigkeit des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters anzweifeln ließen.

Nach und nach wird deutlich, dass Edward Snowden möglicherweise gar nicht das Wissen besitzt, internes Wissen über die Arbeit der NSA an die Öffentlichkeit zu bringen. Tatsächlich hat er nie direkt für das Informationsaufklärungsprogramm der NSA gearbeitet und kann damit gar nicht das interne Wissen haben, mit dem er punkten möchte.

Edward Snowden: welchem Lager gehört er an?

Interessant dürfte auch der Blick auf den Schaden für die westlichen Geheimdienste sein, der durch die Enthüllungen von Snowden entstanden ist. Nach der Bekanntgabe der Skandale durch die NSA haben die westlichen Geheimdienste ihre Agenten aus mehreren Ländern abziehen müssen, da die Sicherheit nicht mehr gewährleistet war. Denn der chinesische und der russische Geheimdienst hatten Zugriff auf das Geheimlager von Snowden, in dem sich zu dem damaligen Zeitpunkt mehr als 1,5 Millionen Dokumente befanden. Nach den Versprechungen des ehemaligen Mitarbeiters in Bezug auf die Sicherheit der Dokumente lässt diese Information die Anhänger von Snowden an dessen Aussagen zweifeln.

Marius Beilhammer

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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