Bush: E-Mail-Konten gehackt

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Es war ein Fall für den Secret Service, als im Februar 2013 die E-Mail Konten der Familie Bush angegriffen worden waren. Doch die Bush E-Mail Konten waren nicht die einzigen, die betroffen waren und von denen aus Bilder um die Welt gingen.

Bush: E-Mail Konten mit interessanten Bildern

Im Februar 2013 gab es einen riesigen Aufstand deshalb: Die E-Mail Konten der Familie Bush waren gehackt worden. Dies scheint heute, im Jahr 2020, nicht mehr wichtig zu sein, doch damals arbeitete der Secret Service mit Hochdruck daran, die Täter zu fassen. Von den Konten der Familie Bush aus konnte auf Fotos der Familie zugegriffen werden und es wurden sogar Selfies aus Bushs Badezimmer im Netz verbreitet.

Das Weiße Haus gilt als das Gebäude, das auf der ganzen Welt am besten gesichert ist und doch schafften es die Hacker, sich Zugang zu den E-Mail Konten zu verschaffen. Der Hacker prahlte damit, dass er angeblich Zugriff auf die Mails der letzten drei Jahre hätte, und nannte sich selbst „Guccifer“.

Die gestohlenen Bilder und Daten wurden auf The Smoking Gun verbreitet, einer Webseite, die in den USA für derartige Dinge bekannt ist. Schon bald war ein großes Team zusammengestellt worden, das sich um den Hacker kümmern und ihn aufspüren sollte.

Video: 5 Geheimnisse über den Secret Service | Galileo | ProSieben

Dabei stellte sich heraus, dass das entwendete Material sehr umfassend war und nicht nur aus Bildern, sondern auch aus Telefonnummern, weiteren E-Mail Adressen und Nachrichten bestand. Betroffen war die gesamte Familie Bush, auch die Schwester von George W. entdeckte gehackte Daten von sich.

Die Bilder, die veröffentlicht worden waren, waren jedoch keine wirklich skandalträchtigen Fotos. Es handelte sich um Selbstporträts von George W. Bush, die aus seiner eigenen Feder stammten. Auch Bilder zusammen mit Bill Clinton tauchten auf, eine vorbereitete Grabrede zum baldigen Tod des Vaters und ähnliche Daten.

Im Februar 2013 gab es einen riesigen Aufstand deshalb: Die E-Mail Konten der Familie Bush waren gehackt worden. ( Foto: Shutterstock-_Jason and Bonnie Grower )

Im Februar 2013 gab es einen riesigen Aufstand deshalb: Die E-Mail Konten der Familie Bush waren gehackt worden. ( Foto: Shutterstock-_Jason and Bonnie Grower )

George W. Presidential Center

Im George W. Presidential Center in Texas können ganz legal private Bilder und amtliche Unterlagen eingesehen werden, wobei das Zentrum der George W. Bush Foundation gehört. Neben dem Museum findet sich hier eine Bibliothek, wobei dem Zentrum nachgesagt wird, dass es sehr kostenintensiv sei und schon Millionen US-Dollar gekostet habe. Diese stammten vorrangig aus Spenden aus privater Hand.

Verwaltet wird das Zentrum durch die National Archives and Records Administration und es werden Gegenstände gezeigt, die Bush im Weißen Haus hatte, als er noch Präsident war. Die Gegenstände und Dokumente sollen politische Entscheidungen Bushs verdeutlichen und die geschichtliche Entwicklung Washingtons unter Bushs Regierung darstellen.

Rund eine Million Besucher kann alljährlich hier begrüßt werden, wobei einige davon auch das Institut für die Erforschung politischer Grundsätze besuchen. Das Bush-Center ist in 75205 Dallas in Texas am 2943 SMU Boulevard zu finden. Unter info@bushcenter.org sind Informationen rund um das Zentrum sowie zu Öffnungszeiten und eventuellen Schließungen erhältlich. Es ist empfehlenswert, vor der Anreise eine Nachricht zu schicken, um nicht am Ende doch vor verschlossenen Türen zu stehen.

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