„Brexit“: Merkel setzt sich für Großbritannien in der EU ein

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Die Zeit Online berichtet heute, dass Bundeskanzlerin Merkel Verständnis für die britischen Reformwünsche gezeigt hat und für den Verbleib Großbritanniens in der EU wirbt. „Ich wünsche mir, dass das Vereinigte Königreich auch in Zukunft ein aktives Mitglied in einer erfolgreichen Europäischen Union ist und bleibt“, sagte sie beim traditionellen Matthiae-Mahl im Hamburger Rathaus im Beisein des britischen Premierministers David Cameron. Merkel sprach sich dafür aus, Kompromisse zu schließen und eine Reform der EU anzugehen. Cameron pocht derweil auf Veränderungen wie zum Beispiel die Stärkund der nationalen Parlamente. Er will noch in diesem Jahr die Bevölkerung Großbritanniens über einen „Brexit“ abstimmen lassen.

Auch in der Welt war heute vom Treffen zwischen David Cameron und Angela Merkel zu lesen. Hier ist die Rede von einem „symbolischen Akt“, zu dem das traditionsreiche Matthiae-Mahl, welches am Freitag Abend im Hamburger Rathaus stattgefunden hatte, aufgepumpt wurde, um zu demonstrieren: „Wir wollen, dass die Briten in der EU bleiben“. Bereits vor dem eigentlichen Festessen hatte Merkel sich zu einer knapp einstündigen Unterredung mit dem Premierminister von Großbritannien getroffen und zeigte sich daraufhin zuversichtlich.

Die Börse Online konzentrierte sich heute auf die möglichen Folgen eines „Brexit“. So erwarten Finanzexperten und die Volkswirte großer Banken und Ratingagenturen, dass ein Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union schlecht für das Königreich wäre. Besonders das Wachstum sowie der Konsum und Investitionen würden unter einem EU-Ausscheiden leiden.

In der RP Online war derweil vom Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Polens Ministerpräsidentin Beata Szydlo zu lesen. Beide Länder sprachen sich für einen Verbleib Großbritanniens in der EU aus. Deutschland und Polen wolle gemeinsam alles daran setzen, dass es nicht zu einem „Brexit“ kommt.


Bildnachweis: © pixabay.com – hostsh

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