Zahnrad Herstellung: 3D-Produktionssystem für Mikroprodukte aus Glas

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Die Zahnrad Herstellung ist eine der ältesten Produktionen für präzise Anlagen und Technologien – gleichzeitig aber auch eine der kompliziertesten. Verarbeitet werden können verschiedene Materialien und doch gibt es immer wieder einige, die der besonderen Aufmerksamkeit bedürfen und mit denen die weitere Forschung vorangetrieben wird. Derzeit baut die Zahnrad Herstellung auf Glas und andere Mikrostrukturen, bei denen durchsichtige Werkstoffe zum Einsatz kommen. Ein Unternehmen tut sich dabei besonders hervor: Es handelt sich um das Tessiner Unternehmen Femtoprint.

Zahnrad Herstellung und Awards: Femtoprint räumt beim Grand Prix 2015 ab

Das Schweizer Unternehmen Femtoprint – ein Start-up, welches einen überaus grandiosen Beginn seiner Unternehmenskarriere gezeigt hat – bekam beim Grand Prix 2015 der EPHJ den Ausstellerpreis verliehen. Dieser wurde im Bereich der Präzisionstechnik verliehen und Femtoprint stellte dabei eine herausragende Innovation vor: den 3D-Drucker für die Realisierung von Mikrostrukturen. Diese können aus verschiedenen Werkstoffen wie Glas, Saphire oder geschmolzenem Siliziumdioxid sein. Auch verschiedene Polykarbonate lassen sich mit dem 3D-Drucker von Femtoprint verarbeiten.

Das Auswahlverfahren war lang und die Jury hat es sich angesichts der Konkurrenz der Teilnehmer untereinander nicht leicht gemacht. Der Grand Prix des Exposants 2015 – der Große Ausstellerpreis 2015 – honoriert aber nur die beste Innovation innerhalb eines Jahres. In diesem Jahr war es Femtoprint, ein Unternehmen, welches sich in der Präzisionstechnik bereits jetzt einen Namen machen konnte.

Die Experten in der Jury stammten in erster Linie aus der Uhrenindustrie, aus der Medizintechnologie und aus der Mikrotechnologie. Sie trafen aus den eingereichten Bewerbungen eine Auswahl, wobei sie sich auf sechs Firmen beschränken mussten. Diese Firmen konnten sich mit ihren Ausstellungsstücken gegenüber den Ausstellern des Salons EPHJ-EPMT-SMT präsentieren, wobei diese 867 Aussteller die endgültige Abstimmung vornahmen.

Femtoprint ging hier mit großem Abstand aus den Teilnehmern hervor, denn ein 3D-Glas-Drucker, der verschiedene Mikroprodukte herstellen kann, ist bis dato nicht da gewesen. Die Präzision dieses Druckers ist wirklich bemerkenswert, wobei angemerkt werden muss, dass die Lasertechnik dabei im Spiel ist. Nur durch sie ist die Arbeit auf nanometrischer Ebene möglich und so lassen sich vielfältige Anwendungen für 3D-Mikrostrukturen realisieren. Die meisten durchsichtigen Werkstoffe können damit nun geformt werden – das Einsatzpotenzial ist bemerkenswert umfassend. Nicht nur im Rahmen der Zahnrad Herstellung finden sich somit präzise Einsatzgebiete. Dabei ist zudem wichtig zu erwähnen, dass die 3D-Strukturen zwar sehr komplex sind, die Designs aber dennoch anspruchsvoll sein dürfen.

Zahnrad Herstellung auf höchstem Niveau: Femtoprint gewinnt auch den Photonics Award

Femtoprint gewinnt den 3D-Printing Award

Femtoprint gewinnt den 3D-Printing Award

Die „Laser World of Photonics“ in München fand im Juni 2015 statt und auch dort konnte Femtoprint mit seinem 3D-Drucker für durchsichtige Mikrostrukturen punkten. Genauer gesagt – das junge Unternehmen gewann den Award und setzte sich wieder einmal gegen zahlreiche Mitbewerber durch.

Ausgezeichnet werden sollten hier innovative Produkte verschiedener Unternehmen. Die optischen Technologien (wie andernorts der Femtosekundenlaser) sind allgemein auf dem Vormarsch und Start-Ups in diesem Bereich werden unter anderem durch solche Awards wirkungsvoll unterstützt. Der Wettbewerb zeigte das gesamte Spektrum der neuen Technologien – die Teilnehmer kamen dabei aus aller Welt. So wurden Unternehmen aus Europa, Asien, dem Mittleren Osten und sogar aus den USA begrüßt. Wirklich durchsetzen konnte sich aber nur Femtoprint mit seiner Lösung für durchsichtige Werkstoffe und seiner Innovation auf dem Gebiet der Zahnrad Herstellung.

Doch nicht nur die Zahnrad Herstellung wird von dem 3D-Drucker des Schweizer Unternehmens profitieren. Vielmehr ist es die gesamte Mikrotechnologie, die auf durchsichtige Werkstoffe setzt und die ein besonders präzises Arbeiten bei komplexen Strukturen verlangt. Gleichzeitig sollen höchste Ansprüche an das Design erfüllt werden. Femtoprint ist dies einmal mehr gelungen und so gewann das Unternehmen zu Recht den Photonics Award 2015.

Allerdings bleibt zu erwähnen, dass auch die anderen Teilnehmer mit ihren innovativen Produkten durchaus punkten konnten und von diesen ebenfalls in Zukunft einiges zu hören sein dürfte. Doch für ein Start-up wie Femtoprint ist der Gewinn natürlich als herausragend zu bezeichnen, wird damit doch die intensive Forschung an neuen Technologien (unter anderem für die Zahnrad Herstellung) und die Umsetzung der innovativen Ideen honoriert. Medizintechnik und Uhrenindustrie bzw. deren Vertreter zeigten sich auf jeden Fall begeistert und so kann davon ausgegangen werden, dass Femtoprint eine rosige Zukunft bevorsteht.


Bildnachweis: © Messe München International

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Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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