Rose + Krieger: Anwendung von Hubtechnik in der Medizin

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In der plastischen Chirurgie und in der Orthopädie spielen präzise Erfassung von Körpermaßen eine entscheidende Rolle. Korrekturmaßnahmen wie Orthesen, Einlagen oder Fettabsaugungen kommen ohne korrekte Daten über Körperkonturen nicht aus. Moderne Scanverfahren sind zwar genauer als ältere Methoden, aber sie stellen auch höhere Anforderungen an die exakte Positionierung.

Hubsysteme für medizinische Sensorik

Rose + Krieger beliefert die in Berlin ansässige GF Messtechnik GmbH unter anderem mit seinem Teleskop-Hubsystem RK Powerlift. GFM nutzt das System, um Patienten genau vor seinen Körper- und Gesichtsscannern zu positionieren. Das Hubsystem wurde speziell für Monosäulenanwendungen wie bei GFM entwickelt. „Wir stellen hohe Anforderungen an die Positionier- und Wiederholgenauigkeit der Höhenverstellung, da die Personen zu verschiedenen Zeitpunkten unter gleichen Bedingungen gemessen werden sollen“, erklärt Dipl.-Ing. Christian Benderoth, Director Sales & Marketing der GF Messtechnik GmbH (GFM). GFM produziert und vertreibt optische 3D-Messgeräte und Sensoren samt Software für die industrielle Messtechnik sowie für die Bereich Life Science und Biometrie.

Variable Lösungen

Der RK Powerlift ist als 2- und als 3-Stufen-Hubsäule lieferbar. Bei der Steuerung kann sich der Anwender zwischen einer externen und einer internen Version entscheiden. GFM nutzt je nach Scanner-Version entweder einen oder zwei dreistufige Powerlifte. Der so genannte Dual Pod trägt eine Aluminiumtraverse, an deren Enden jeweils ein Sensorkopf installiert ist, ,sowie eine einzelne Hubsäule. Quad Pods bestehen aus aufeinander montierten Dual Pods und verfügen über zwei Hubsäulen nebeneinander, die synchron positioniert werden.

Um unterschiedliche Körpergrößen auszugleichen, wird nur die untere Hubsäule benötigt. Allerdings weist das Gesicht als Messfeld andere Geometrien auf als der menschliche Oberkörper. Für Scans des Gesichts kann deshalb die obere Hubsäule genutzt werden. So lassen sich Patienten exakt und auch jederzeit wiederholbar vor den Sensoren platzieren.


Bildnachweis: © Rose + Krieger

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Über 

Mein Beruf ist das Schreiben; ich arbeite als freier Journalist, Texter und Buchautor. Das reicht für Leben und Modellbau, also auch für das eigentliche Leben. Beruflich wie als Modellbauer interessiert mich die Luftfahrt, speziell die der großen Luftfahrtländer. Hauptantriebskräfte: Neugier, Kaffee und ein guter Witz.

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