Mobile Datenerfassungsgeräte: Für viele Branchen unverzichtbar

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Smarte Technologie unterstützt die Produktion und andere industrielle Bereiche. Mit mobilen Datenerfassungsgeräten lassen sich die Abläufe auf sämtlichen Ebenen vereinfachen.

Mit mobilen Datenerfassungsgeräten kommunizieren

Ein direkter Zugang von jedem Arbeitsplatz aus, eine perfekte Vernetzung – dafür brauchen die Unternehmen die richtige Infrastruktur. Mithilfe von mobilen Geräten funktioniert die Datenerfassung in Echtzeit: Das hilft jeder Abteilung weiter. Am Flughafen, in Krankenhäusern, im Transportwesen und beim Warenmanagement geht es kaum noch ohne die mobilen Datenerfassungsgeräte. Diese sorgen für einen guten Datenfluss, sodass die elektronischen Informationen zu jedem Zeitpunkt verfügbar sind. Der Zugriff auf diese Daten erfolgt beispielsweise über Handheld-PCs, Tablets und über integrierte Endgeräte in den eingesetzten Fahrzeugen und Maschinen.

Durch die Digitalisierung der Prozesse wird es auch jungen, kleineren Unternehmen leicht gemacht, die Arbeit optimal zu organisieren. (#01)

Durch die Digitalisierung der Prozesse wird es auch jungen, kleineren Unternehmen leicht gemacht, die Arbeit optimal zu organisieren. (#01)

So funktioniert die Mobilität im Unternehmen

Die Erfassung von Daten geschieht heute nicht mehr ortsgebunden: Stattdessen kommen mobile Datenerfassungsgeräte zum Einsatz. Moderne, mobile Terminals erhält man z. B. bei globos.de, wo auch Details zu den Anwendungen näher erklärt werden. Durch die Digitalisierung der Prozesse wird es auch jungen, kleineren Unternehmen leicht gemacht, die Arbeit optimal zu organisieren.

Zwar ist eine gewisse Einarbeitungszeit nötig, doch die Vorteile zeigen sich schnell:

  • Daten müssen nicht doppelt erfasst werden,
  • Leerfahrten und Umwege lassen sich vermeiden,
  • Übertragungsfehler werden vermieden,
  • eine Plausibilitätsprüfung hilft bei der Eingabe,
  • ständige Aktualisierung der Daten,
  • bessere Effizienz und entsprechend mehr Einsparpotenzial.

Die Basis der digitalen, mobilen Datenerfassung

Die Vernetzung im Betrieb erfolgt durch mobile Terminals, die eine ständige Verbindung zwischen den einzelnen Arbeitsplätzen ermöglichen. Dafür werden die mobilen Technologien wie WLAN, GPRS und Bluetooth genutzt. Durch LTE und 3G ist die Übertragungsrate sehr zuverlässig, sodass die Daten in Echtzeit erfasst und weitergeleitet werden. Das geschieht vor allem mithilfe von Barcodes oder RFID-Codes, bei denen die entsprechenden Informationen hinterlegt sind.

Auf dieser Grundlage lassen sich die Vorgänge, die alle gespeichert werden, direkt nachvollziehen. Auch ohne Kontakt mit den betroffenen Kollegen weiß jeder Bescheid, wo etwas gelagert wird oder wie weit der Produktionsprozess ist. Abhängig von der Art der mobilen Datenerfassungsgeräte und von ihrer vordefinierten Frequenz haben diese eine Reichweite von ein paar Metern oder von mehreren hundert Metern. Wenn sie über Handynetz funktionieren, gibt es kaum noch Grenzen.

Video: Mobile Datenerfassung mit Reportheld – Der besseren Business App

Die Handytechnik und ihre Flexibilität

Durch das inzwischen immer bessere Handynetz und auch durch das GPRS-Modem lassen sich die Maschinen überall dort einsetzen, wo der Empfang nicht gestört ist. Durch diese Kopplung ist eine hervorragende Datenqualität gegeben. Die Smartphone-Geräte erweisen sich somit als besonders flexibel und erlauben einen schnellen Zugang zu den erfassten Daten. Die zuverlässige Verfügbarkeit stellt sicher, dass alle am Arbeitsprozess beteiligten Personen stets die nötigen Informationen erhalten.

Smarte Technologie unterstützt die Produktion und andere industrielle Bereiche. Mit mobilen Datenerfassungsgeräten lassen sich die Abläufe auf sämtlichen Ebenen vereinfachen. (#02)

Smarte Technologie unterstützt die Produktion und andere industrielle Bereiche. Mit mobilen Datenerfassungsgeräten lassen sich die Abläufe auf sämtlichen Ebenen vereinfachen. (#02)

Wichtige Funktionen

Häufig sind die Datenerfassungsgeräte mit Zusatzfunktionen ausgerüstet: Sie erlauben eine stapelweise Erfassung oder haben eine integrierte Sicherheitsprüfung. Vor allem der Scanner kommt häufig um Einsatz, sei es im Handel oder in der Produktion. Des Weiteren verfügen viele Mobilgeräte über ein Display, das es ermöglicht, Dokumente und Bilder zu erfassen und darzustellen. Durch leistungsstarke Prozessoren und eine gute Bedienbarkeit ist eine zuverlässige Handhabung sichergestellt. Zudem kann in bestimmten Bereichen die ergonomische Beschaffenheit ein wichtiger Pluspunkt sein, wenn es darum geht, die Geräte schnell und auf unkomplizierte Weise zu bedienen.

Die Aufteilung in Schutzklassen hilft dabei, die geeigneten Datenerfassungsgeräte für den eigenen Einsatz zu finden. Durch die Schutzeigenschaften wird sichergestellt, dass keine flüssigen oder festen Stoffe eindringen können, sodass die Geräte auch unter schwierigen Bedingungen einwandfrei funktionieren. Die erste Ziffer des IP-Codes bezieht sich auf den Schutz der Geräte vor Fremdkörpern und Berührungen. Die zweite Ziffer zeigt den Schutzgrad gegenüber Feuchtigkeit und Wasser an. Bei der Schutzart IP55 ist also ein mittlerer Schutz vor Staub und Wasser gewährleistet.

Ab wann lohnen sich mobile Datenerfassungsgeräte?

Die flexibel einsetzbare MDE-Technologie zeigt schon in kleineren Betrieben ein hohes Einsparpotenzial. Durch die schnelle Datenübertragung über WLAN ist eine gute Kommunikation sichergestellt, unabhängig davon, wie weit die Arbeitsstationen voneinander entfernt sind. Vor allem die etablierten Marken haben ein interessantes Sortiment zu bieten, das sich an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen lässt.

Allerdings ist es für kleine Unternehmen schwierig, sich zwischen den Geräten zu entscheiden. In die moderne Technologie mit zahlreichen Funktionen muss man natürlich einiges investieren. Die kleineren Barcodescanner beginnen bei 500 bis 600 Euro, doch bei den größeren Geräten muss man mit knapp 2000 Euro rechnen.

Für den Start eignen sich die günstigeren Basisgeräte, doch in einigen Branchen, beispielsweise in der Logistik, lohnt es sich, die Datenerfassungsgeräte mit vielen Extrafunktionen auszuwählen. Damit lassen sich auch komplizierte Vorgänge zuverlässig erfassen, sodass man sich viele Umwege erspart. Auf die erste, etwas höhere Investition folgt also eine deutliche Ersparnis im praktischen Einsatz.

Video: Mobile Datenerfassung (MDE) – Vorkommissionierung – Bereitstellen von Produkten

Typische Einsatzbereiche

Bei der Anwendung der mobilen Datenerfassungsgeräte steht immer wieder die Zeitersparnis im Vordergrund. Durch die verbesserte Effizienz der Prozesse lassen sich doppelte Wege und Missverständnisse vermeiden.

Darum sind diese Mobilgeräte vor allem in diesen Bereichen im Einsatz:

  • Einzel- und Großhandel,
  • Gastronomie,
  • Transportwesen,
  • Außendienst,
  • Produktionsindustrie.

Bei der Überwachung von Warenbeständen sowie beim Management der Herstellungsprozesse und der Preise sind die vielfältig einsetzbaren Geräte eine große Hilfe.

Details zum praktischen Einsatz der mobilen Datenerfassungsgeräte im Einzelhandel

In der Einzelhandelsbranche benutzt man die Geräte dazu, um den Warenbestand bei der Einlagerung oder Inventur zu kontrollieren. Inzwischen gibt es sogar schon Barcode-Scanner für die Kunden. Diese sollen die Selbstbedienung vereinfachen. Die Kunden haben selbst die Möglichkeit, die Barcodes einzulesen, und bekommen an der Kasse automatisch die Rechnung. Das Bezahlen erfolgt in diesem Fall oft per Karte. Diese Art des bargeldlosen, digitalen Einkaufs mag für kleine Händler noch Zukunftsmusik sein, doch größere Shops arbeiten bereits nach diesem Prinzip. Über die Barcode-Geräte erfahren die Käufer nicht nur den Preis, sondern sie finden auch Infos zur Ware oder weisen auf besondere Angebote hin.

Die digitalen und mobilen Datenerfassungsgeräte sorgen für eine gute Kontrolle der Abläufe: Sie verhindern Fehler und reduzieren den Arbeitsaufwand. In einem Lager kommen diese Mobilgeräte unter anderem bei der Warenkommissionierung und der Standortbestimmung zum Einsatz. (#03)

Die digitalen und mobilen Datenerfassungsgeräte sorgen für eine gute Kontrolle der Abläufe: Sie verhindern Fehler und reduzieren den Arbeitsaufwand. In einem Lager kommen diese Mobilgeräte unter anderem bei der Warenkommissionierung und der Standortbestimmung zum Einsatz. (#03)

Der Einsatz in der Lagerlogistik

Die digitalen und mobilen Datenerfassungsgeräte sorgen für eine gute Kontrolle der Abläufe: Sie verhindern Fehler und reduzieren den Arbeitsaufwand. In einem Lager kommen diese Mobilgeräte unter anderem bei der Warenkommissionierung und der Standortbestimmung zum Einsatz. Dadurch, dass es mehrere Stationen gibt, lässt sich gut nachvollziehen, an welcher Stelle sich die Waren befinden und ob der Wareneingang bereits erfasst wurde.

Im Lager selbst entsteht so ein transparentes Ordnungssystem, das sich problemlos verändern lässt. Die ständige Aktualisierung bei einem erneuten Wareneingang oder beim Warenausgang sorgt dafür, dass alle Mitarbeiter über die aktuell verfügbaren Waren in Kenntnis gesetzt werden. Auf diese Weise lassen sich die Ressourcen optimal nutzen, ohne dass die Lagerkapazität überschritten wird.

Die Lebensmittelindustrie

Mit ihrer Speicher- und Kontrollfunktion haben die Mobilgeräte eine sehr wichtige Bedeutung in der Getränke- und Lebensmittelindustrie. Neben den Transportwegen und der Herkunft lassen sich beispielsweise die Lagerfristen und die Verarbeitung der Nahrungsmittel prüfen. Die mobilen Terminals erlauben eine präzise Rückverfolgung, was unter anderem in der Fleischverarbeitung eine große Rolle spielt.

Die Betriebe, die sich für den Einsatz der mobilen Datenerfassungsgeräte entscheiden, können ihrer Kundschaft genaue Informationen zukommen lassen, wenn es um die Herkunft ihrer Waren geht. Auch die Art der Weiterverarbeitung oder die Hinweise zu den Lieferanten helfen dabei, kurzfristig angesetzte Kontrollen durchzuführen oder beispielsweise die Bio-Qualität nachzuweisen.

Mithilfe von modernen Geräten, die Zugriff auf das Internet bieten, können sich die Unternehmer außerdem über die aktuellen gesetzlichen Änderungen informieren. Gerade im sensiblen Getränke- und Lebensmittelbereich ist das ein enorm wichtiger Punkt.

Video: Mobile Capture: Anwendungsfelder und Chancen der mobilen Datenerfassung

Die Anforderungen an die Nutzer

Auch für die Bedienung der Basismodelle ist eine gewisse Einarbeitung sinnvoll. Nur so geht man sicher, dass die Vorgänge fehlerfrei erfasst werden. Wenn sich die Mitarbeiter an diese Geräte gewöhnt haben, so sollten keine Probleme beim Erfassen der Ware oder beim Kassieren auftauchen.

Schwieriger wird es bei Datenerfassungsgeräten mit zahlreichen Funktionen. Diese kommen bei komplexen Arbeitsprozessen zum Einsatz und sind über WLAN oder Handynetz mit anderen Stationen verbunden. Sie sollen die Abläufe optimal aufteilen. Damit das reibungslos funktioniert, benötigen die beteiligten Mitarbeiter eventuell eine Schulung. Hier erfahren sie mehr über die technischen Möglichkeiten sowie über die korrekte Bedienung.

Wenn es sich um mobile Akkugeräte handelt, so benötigen diese eine regelmäßige Aufladung. Im Optimalfall sollten die Akkus einen kompletten Arbeitszyklus durchhalten. Bei Terminals, die mit einer Dockingstation verbunden sind, ist auch zwischendurch ein Aufladen möglich. Abhängig davon, wie intensiv die Mobilgeräte genutzt werden, ist eine Sensibilisierung der Mitarbeiter für dieses Thema wichtig.

Die Kommunikation über die mobilen Geräte funktioniert über WLAN besonders zuverlässig. Mit integriertem WLAN-Zugang können sich die Datenerfassungsgeräte jederzeit auf das WLAN-Netzwerk zugreifen. (#04)

Die Kommunikation über die mobilen Geräte funktioniert über WLAN besonders zuverlässig. Mit integriertem WLAN-Zugang können sich die Datenerfassungsgeräte jederzeit auf das WLAN-Netzwerk zugreifen. (#04)

Die WLAN-Funktion: Oft unverzichtbar

Die Kommunikation über die mobilen Geräte funktioniert über WLAN besonders zuverlässig. Mit integriertem WLAN-Zugang können sich die Datenerfassungsgeräte jederzeit auf das WLAN-Netzwerk zugreifen. Die Benutzer haben die Möglichkeit, die aktuell relevanten Daten zu übertragen oder den Bestand abzurufen. Das alles geschieht in Echtzeit, sodass man von einer optimalen Verfügbarkeit profitiert.

Dementsprechend haben die modernen mobilen Datenerfassungsgeräte oft eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Smartphone. Zu den Nutzungsmöglichkeiten gehört auch die Nachvollziehbarkeit und die Speicherung der Daten. Selbst Vorgänge, die mehrere Wochen oder Monate zurückliegen, lassen sich zurückverfolgen. Das kann unter anderem in Krankenhäusern und in Labors wichtig sein: Diagnosen, neue Untersuchungsergebnisse und die Dosierung von Medikamenten spielen hier eine entscheidende Rolle.

Auch im Außendienst geht es nicht ohne Internet, allerdings greifen die hier eingesetzten Geräte üblicherweise auf das Handynetz zu. Hier geht es ebenfalls um den direkten, schnellen Austausch zwischen den Mitarbeitern und dem Unternehmen selbst.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: a-image  -#01: Montri Nipitvittaya  -#02: Benjamin Haas   -#03: wavebreakmedia -#04: _ wsf-s

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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