KI: In diesen 5 Bereichen geht ohne künstliche Intelligenz heute nichts mehr!

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Die künstliche Intelligenz (KI) hat heute bereits einen hohen Stellenwert im Alltag. In einigen Bereichen geht es sogar gänzlich nicht mehr ohne sie. Mitdenkende Algorithmen übernehmen ganze Arbeitsbereiche und bieten Unterstützung für die Zukunft.

In diesen fünf Bereichen bringt uns die künstliche Intelligenz schon heute Nutzen

Die künstliche Intelligenz bereichert den Alltag und auch die Industrie bereits in verschiedenen Bereichen. Inzwischen ist sie so stark integriert, dass es sogar Bereiche gibt, in denen sie schon einen besonders hohen Stellenwert hat. Dazu gehören die folgenden Beispiele:

  • Smart leben: Der Blick in das Privatleben
    Die Zukunft ist technisiert. Das Haus der Zukunft erfreut sich einer großen Beliebtheit. Künstliche Intelligenz hat hier viele Facetten. So wird es immer mehr möglich, die Kaffeemaschine bereits damit zu beauftragen, am Morgen zu einer bestimmten Uhrzeit den Kaffee zur Verfügung zu stellen oder den Kühlschrank einzusetzen, um den Einkauf zu bestellen. Im Zusammenspiel mit Helfern, wie Alexa von Amazon, müssen sich die Menschen weniger Gedanken machen und geben mehr Aufgaben im Haushalt hat. Lichtsteuerung, Überwachung von Haus und Wohnung und selbst das Spielzeug verändern sich. So greifen Kinder heute gerne auf Spielsachen zurück, die mit ihnen interagieren. Es gibt Angebote, bei denen die Kinder nur mit Sprachbefehl arbeiten. Die Befehle werden dann durch das Spielzeug selbst ausgeführt. Immer mehr hält die künstliche Intelligenz Einzug in den Haushalt. Dabei ist vielen Menschen gar nicht bewusst, was für ein Datenmanagement dahintersteht und wohin ihre Daten gehen. Gerade für die Datenanalyse sind die Hilfen für den Haushalt schon unverzichtbar. Die Datenqualität der Informationen, die durch die Technik übertragen werden, ist nicht zu unterschätzen.

    Das Haus der Zukunft erfreut sich einer großen Beliebtheit. Künstliche Intelligenz hat hier viele Facetten.(#01)

    Das Haus der Zukunft erfreut sich einer großen Beliebtheit. Künstliche Intelligenz hat hier viele Facetten.(#01)

     

  • Die künstliche Intelligenz im Einzelhandel
    Einen festen Platz hat die künstliche Intelligenz bereits im Einzelhandel erworben. So finden sich beispielsweise im Online-Handel eine Vielzahl an Algorithmen, die für den Käufer ebenso unverzichtbar sind, wie für den Anbieter. Wenn Kunden sich für ein Produkt entscheiden, dann bekommen sie beispielsweise angezeigt, was andere Kunden, die an dem Produkt interessiert waren, ebenfalls gekauft haben. Das Cross-Selling, was sonst eher direkt im Einzelhandel verbreitet ist, wird durch künstliche Intelligenz übernommen. Bei der Bestellung von Kleidung greifen immer mehr Shops auf die Möglichkeit zurück, den Kunden den Sitz der Kleidung am Körper auf dem Bildschirm zu zeigen. KI ist lernfähig.Das System kann anhand der Daten, die eine Begegnung mit einem Kunden hinterlässt, einschätzen lernen, wann diese Hilfe brauchen und wann die Unterstützung durch einen Berater gefragt ist. Kunden werden so direkt bei ihren Bedürfnissen abgeholt, damit diese erfüllt werden können.
  • KI in der Medizin
    Einen wichtigen Faktor stellt die künstliche Intelligenz in der Medizin dar. Roboter gehören zum Alltag und werden als Begleiter bei Operationen eingesetzt. Sie bringen den Vorteil mit, dass sie Arbeiten noch deutlich feiner ausführen können. Die Steuerung der künstlichen Systeme funktioniert momentan noch durch den Menschen selbst. Es gibt jedoch bereits Ambitionen, dies zu ändern. Die künstliche Intelligenz wird vermehrt bei den Diagnosen eingesetzt. Erfolg zeigte sich bei der Früherkennung von Krebs.Ein breit gefächertes Feld, bei dem die künstliche Intelligenz gerne verwendet wird, ist die Altenpflege. In der Betreuung und Behandlung von Demenzkranken gibt es technisch große Fortschritte. Interaktive Spielzeuge, die dafür eingesetzt werden, in den direkten Kontakt mit Betroffenen zu treten, können den Verlauf der Krankheit verlangsamen.Die künstliche Intelligenz in der Medizin ist schon seit mehreren Jahren im Einsatz. Die Forschung auf diesem Gebiet schreitet zudem stetig voran. So konnte bereits festgestellt werden, dass die Analyse von Röntgenbildern, die teilweise stark abstrakte Muster aufweisen, durch KI sehr gut durchgeführt werden kann. Die Datenanalyse bringt hervorragende Ergebnisse hervor. Die Datenqualität der KI ist groß und für die Mediziner eine große Hilfe.
Roboter gehören zum Alltag und werden als Begleiter bei Operationen eingesetzt.(#02)

Roboter gehören zum Alltag und werden als Begleiter bei Operationen eingesetzt.(#02)

 

  •  Künstliche Intelligenz in der Industrie
    Immer häufiger taucht der Begriff „Industrie 4.0“ in den Medien auf. Die neue Industrie basiert auf der künstlichen Intelligenz. Sie bringt flexible Fertigungsstationen mit und sorgt dafür, dass mit dem Einsatz von Robotern die Produktion noch schneller voranschreiten kann. Bei der Smart Factory handelt es sich beispielsweise um eine Zusammenstellung aus Robotern, die über eine freie Beweglichkeit verfügen. Neben der Bewegung, die durch die Maschinen durchgeführt werden kann, findet auch eine Kommunikation statt. Das heißt, die Roboter kommunizieren miteinander und zwar nicht nur direkt, sondern auch über mehrere Standorte hinweg. Das Ergebnis ist eine effizientere Produktion.Ein spannendes Thema in Bezug auf die künstliche Intelligenz in der Industrie ist das autonome Fahren. Die Verarbeitung von KI in den Fahrzeugen soll dafür sorgen, dass die Fahrmanöver durch die Technik übernommen werden und sich damit die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen lässt. Ziel ist mehr Sicherheit auf der Straße für alle Teilnehmer im Straßenverkehr.
  • Kommunikation und künstliche Intelligenz
    Bei der Kommunikation in Bezug auf die künstliche Intelligenz ist nicht der private Austausch von Informationen gemeint. Vielmehr geht es hier darum, dass bei der Kommunikation mit den Kunden KI zum Einsatz kommt. Ein Beispiel dafür sind die Chatbots. Wer bei einem Online-Shop auf die Suche nach Produkten geht, der ist sicher schon einmal über einen Chatbot gestolpert. Es öffnet sich ein Fenster und der Kunde wird gefragt, ob er Hilfe braucht. Durch eine spezielle Programmierung ist die KI in der Lage, Fragen zu beantworten und einen persönlichen Support zu übernehmen. Auch Social Bots kommen gerne zum Einsatz. Da die sozialen Netzwerke von Kunden und Interessierten genutzt werden, um Fragen zu stellen und Meinungen zu hinterlassen, greifen viele Unternehmen auf Social Bots zurück. Diese beantworten die Fragen in den Netzwerken. Einen Schritt weiter gehen sogar einige Juristen. Sie setzen auf künstliche Intelligenz, um über das Internet eingehende Anfragen bearbeiten zu lassen. Die Bots sind sogar in der Lage, Anschreiben zu verschicken. Natürlich handelt es sich hierbei um standardisierte Varianten, dennoch übernimmt die KI einen großen Teil der Arbeit, für die sonst eine menschliche Arbeitskraft abgestellt werden müsste.

    Wer bei einem Online-Shop auf die Suche nach Produkten geht, der ist sicher schon einmal über einen Chatbot gestolpert. Es öffnet sich ein Fenster und der Kunde wird gefragt, ob er Hilfe braucht. (#03)

    Wer bei einem Online-Shop auf die Suche nach Produkten geht, der ist sicher schon einmal über einen Chatbot gestolpert. Es öffnet sich ein Fenster und der Kunde wird gefragt, ob er Hilfe braucht. (#03)

Natürlich sind nicht alle Teilnehmer einer Kommunikation mit der künstlichen Intelligenz von den Entwicklungen begeistert. So gibt es Kritik daran, dass es den Unternehmen nicht mehr wichtig ist, in direkten Kontakt mit ihren Kunden zu treten und von den Ergebnissen aus diesem Kontakt auch zu profitieren. Gerade in Bezug auf die Optimierung der Abläufe in den Unternehmen wird die künstliche Intelligenz jedoch auch in Zukunft weiter eingesetzt werden und einen noch höheren Stellenwert bekommen.


Bildnachweis:©Shutterstock – Titelbild:Infinityy – #01:REDPIXEL. – #02:Elnur – #03:Montri Nipitvittaya

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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