Entsorgung: Die Industrie der Entsorgungsunternehmen im Visier

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Deutschland bezeichnet sich gerne als den europäischen Meister des Recyclings mit einer Recyclingquote von 80 %. Allerdings liegt dies anscheinend daran, dass immer mehr Müll entsteht. Waren es 1995 noch 170 kg Müll pro Einwohner, sind es 2014 bereits 220 kg, somit wird die Entsorgung zum Problem.

Das große Geschäft mit dem Müll und Recycling

Recycling und Müll sind ein Milliardengeschäft mit extrem hohen Wachstumsraten. In Deutschland beträgt der Jahresumsatz der Abfallindustrie geschätzte 50 Milliarden Euro. Die Kosten für die Entsorgung des Mülls werden immer höher und weltweit werden im Jahr etwa 12 Milliarden Tonnen Abfall produziert – wegen der wachsenden Weltbevölkerung wird diese Zahl bis im Jahr 2020 auf etwa 18 Milliarden Tonnen ansteigen. Schon allein wegen dieser Menge ist die Abfall-entsorgung ein riesiger Markt. Dies sorgt dafür, dass immer mehr Anleger mit einer Investition in die Müllentsorgung versuchen ihr Geld zu verdienen.
Um zu verstehen, welcher Finanzmarkt sich hinter dem Geschäft mit dem Müll verbirgt, ist es zunächst einmal erforderlich, dass klar wird, wie die Abfallbranche funktioniert. Schließlich ist diese Sache der Städte und Kommunen, wodurch so gut wie jeder Ort seine eigenen Abfallkalender und sein eigenes Entsorgungsunternehmen hat.

Deutschland bezeichnet sich gerne als den europäischen Meister des Recyclings mit einer Recyclingquote von 80 %. Allerdings liegt dies anscheinend daran, dass immer mehr Müll entsteht. (#01)

Deutschland bezeichnet sich gerne als den europäischen Meister des Recyclings mit einer Recyclingquote von 80 %. Allerdings liegt dies anscheinend daran, dass immer mehr Müll entsteht. (#01)

Die deutschen Hersteller sind für das Duale System zuständig

In Deutschland muss der Inverkehrbringer der Verpackung auch für die Entsorgung derselben bezahlen. Hierfür wird dann mit der Entsorgung und Verwertung ein externes Unternehmen beauftragt. Das Trennen und die Entsorgung der Verkaufsverpackungen erfolgt vom Verbraucher selber über Wertstoffsammlungen, wie zum Beispiel der gelben Tonne, der Papiersammlung oder dem Altglascontainer und seit neuesten über die Wertstofftonne. Dieses Prinzip wird auch Produzenten Verantwortung genannt. Jeder, der an einen Endverbraucher Waren verkauft, die verpackt sind, muss dafür sorgen, dass die Verpackung nicht nur zurückgenommen wird, sondern auch einer entsprechenden Verwertung zugeführt wird. Dafür muss sich der Hersteller seit dem 1. Januar 2009 einem dualen System anschließen, wie beispielsweise dem Grünen Punkt. Bis davor gab es noch die Möglichkeit, dass der Verbraucher seine Verpackung als Selbstentsorgung in das Geschäft zurückbringt. Allerdings hat sich dieses System nicht bewährt.

Denn die Umsetzung ist sehr kompliziert. Der Entsorger des dualen Systems ist verantwortlich für die Verwertung und Sammlung der Verpackungen. Hierfür muss der Hersteller je Verpackung ein paar Cent Lizenzgebühr zahlen, die dieser wiederum auf seine Preise aufschlägt. Tatsächlich zahlt am Ende der Verbraucher und diese Kleinstbeträge addieren sich jährlich auf schlappe 850 Millionen Euro. Erkennbar ist die Lizenzgebühr an dem aufgedruckten Label, wie beispielsweise dem Grünen Punkt. Der Konkurrenzkampf ist groß – und der Müllmarkt ist in Deutschland streng reglementiert. Neben den dualen Entsorgern gibt es aber noch viele kommunale Entsorger und einige wenige große private Entsorgungsunternehmen. In anderen Ländern sieht dies allerdings komplett anders aus, so sind in Polen für das Duale System 40 Unternehmer zuständig und in anderen EU-Ländern gibt es noch gar keine Verwertungs- oder Recyclingsysteme. Dies bietet für private Unternehmen und auch Investoren eine riesige Chance. So gibt es Abfallunternehmen, die in mehreren europäischen Ländern unterwegs sind und ein Rückholsystem von Verpackungen betreiben. Das größte Potenzial besteht für Entsorger in Schwellenländern. Starke Wachstumsmärkte sind zum Beispiel China, Russland und Indien.

Etwa 20-30 % der Haushaltsmittel der Städte und Gemeinden landen im weltweiten Durchschnitt praktisch im Müll: Sie gehen für die Sammlung und Müllentsorgung drauf. Daher machen sich Investitionen nicht nur wegen dem Umweltschutz schnell bezahlt. In vielen Entwicklungsländern fehlen allerdings noch die Infrastruktur Technik. Hier landen die Abfälle noch auf Deponien und dadurch, dass etwa 70 % aus organischen Material besteht, werden Faulgase freigesetzt, die 14 Mal stärker das Klima schädigen als zum Beispiel Kohlendioxid. Fortgeschrittene Industrieländer nutzen solche Gase hingegen zur Energiegewinnung.

Etwa 20-30 % der Haushaltsmittel der Städte und Gemeinden landen im weltweiten Durchschnitt praktisch im Müll: Sie gehen für die Sammlung und Müllentsorgung drauf. (#02)

Etwa 20-30 % der Haushaltsmittel der Städte und Gemeinden landen im weltweiten Durchschnitt praktisch im Müll: Sie gehen für die Sammlung und Müllentsorgung drauf. (#02)

Geschäftskonzept: Mit Abfall Geld verdienen

Das Sammeln von Werkstoffen ist inzwischen zu einem Milliardengeschäft geworden und auch die Städte und Kommunen wollen daran fleißig mitverdienen. Schließlich ist es nicht einfach, an seltene Rohstoffe zu kommen. Normalerweise sind hierfür kilometerlange Tunnel in den Bergen oder tiefe Gänge in der Erde erforderlich, damit später dann ein paar Gramm des seltenen Metalls in den Händen gehalten werden kann. Es geht jedoch viel einfacher: Tag für Tag entsorgen deutsche Verbraucher kostbare Rohstoffe achtlos in der Mülltonne: Lithium, Gold oder Palladium. So enthält beispielsweise ein altes Smartphone 50 Mal so viel Gold, wie eine Tonne aus einer ertragreichen Miene stammendes Gold-Erz. Jede Menge Silber steckt in Autos, Telefonen und Fernsehern. Die Preise für Altpapier und Kunststoff sind in der letzten Zeit ebenfalls enorm gestiegen.

Von diesem Boom profitieren vor allem private Entsorgungsunternehmen, denn in den letzten Jahren haben viele Kommunen die Müllabfuhr ausgelagert. Inzwischen werden rund 70 % des Haushaltsmülls in Deutschland von privaten Entsorgungsfirmen eingesammelt. In der deutschen Hauptstadt Berlin sammelt beispielsweise das private Entsorgungsunternehmen Alba Metall oder Plastik und sogar Elektrogeräte in den Wertstofftonnen. In den vergangenen Jahren haben Unternehmen der Recyclingwirtschaft nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungswirtschaft Wertstoffe im Wert von etwa 7 Milliarden Euro verkauft.

Das passt den Kommunen natürlich gar nicht, denn war es früher so, dass sich mit dem Abfall kaum Geld verdienen ließ, stehen die privaten Entsorger inzwischen finanziell sehr gut dar. Daher versuchen immer mehr Kommunen, sich mit der Müllentsorgung ebenfalls etwas dazu zu verdienen. Abhängig von der Größe der Stadt wäre dies jährlich ein 2-stelliger Millionenbetrag . Gemäß einer Statistik der Vereinten Nationen werden in Europa Jahr für Jahr Palladium, Gold und Silber im Wert von 5 Milliarden Euro einfach weggeworfen. Das Bundesumweltamt hat errechnet, dass in Deutschland jährlich 900.000 Tonnen Elektrogeräte entsorgt werden – weltweit sind es mehr als 40 Millionen Tonnen, die einfach unbenutzt auf dem Müll landen. Die Zahl wird künftig noch mehr ansteigen, schließlich werden immer mehr Elektrogeräte gekauft. Das Problem: Viele Städte und Kommunen in Deutschland haben ihre Müllentsorgung privatisiert und nicht an die Konsequenzen gedacht. Statt einer Entlastung der Haushalte ist nun das Gegenteil eingetreten.

Das Sammeln von Werkstoffen ist inzwischen zu einem Milliardengeschäft geworden und auch die Städte und Kommunen wollen daran fleißig mitverdienen. Schließlich ist es nicht einfach, an seltene Rohstoffe zu kommen. (#03)

Das Sammeln von Werkstoffen ist inzwischen zu einem Milliardengeschäft geworden und auch die Städte und Kommunen wollen daran fleißig mitverdienen. Schließlich ist es nicht einfach, an seltene Rohstoffe zu kommen. (#03)

Die 3 weltweit wichtigsten Entsorgungsunternehmen nach Umsatz (Stand 2016)

Die nachfolgenden Zahlen zeigen die drei weltweit wichtigsten Entsorgungsunternehmen, sortiert nach ihrem Umsatz. Angeführt vom französischen Entsorger Suez Environment, der ebenfalls in Frankreich ansässigen Abfall Engie SA sowie dem amerikanischen Unternehmen Waste Mangement:

  1. Veolia Environnement
    Der in Hamburg sitzende Veolia Umwelt Service GmbH ist zuständig für das operative Entsorgungsgeschäft der französischen Veolia Environnement. Im Jahr 2016 erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von rund 16,14 Milliarden US-Dollar. Angeboten werden Dienstleistungen in dem Bereich Abfall Entsorgung, technischer Service, Gebäude- und Industrieservice, Industriereinigung und einem Rohr- und Kanal Service. In Deutschland ist die Gruppe bundesweit tätig und bietet ihre Dienstleistungen für den kommunalen Bereich, sowie für die Industrie und das Gewerbe an. Sie ist zudem auch Vertragspartner des deutschen Dualen Systems. In Deutschland gibt es inzwischen mehr als 250 Standorte.
  2. Engie SA (ehemals GDF Suez)
    Die Engie SA firmierte bis zum Jahr 2015 noch unter GDF Suez und hat seinen Sitz in Paris. Der international operierende Konzern erzielte 2016 einen Umsatz von 16,14 Milliarden US-Dollar. Hervorgegangen ist der Konzern aus einer Fusion des französischen Gasversorgers Gaz de France, der mehrheitlich in staatlicher Hand ist mit dem Mischkonzern Suez. Das Unternehmen ist an der französischen Börse im Leitindexes CAC 40 notiert.
  3. Waste Management
    Waste Management ist in Texas beheimatet und der Konzern konnte im Jahr 2016 einen Gesamtumsatz in Höhe von 13,61 Milliarden US-Dollar generieren. Damit ist der Konzern das größte Entsorgungsunternehmen in der USA. Das Management hatte die wirtschaftlichen Rückschläge der Müllbranche für sich genutzt, um andere Entsorgungsunternehmen aufzukaufen. Inzwischen wird neben der Müllentsorgung auch Recycling und Kompostierung angeboten und alternative Energien werden aus der Müllverwertung gewonnen.

Video: Neues Verpackungsgesetz – heuteplus | ZDF

Das neue Verpackungsgesetz der Bundesregierung

Eigentlich will die Bundesregierung mit dem neuen Verpackungsgesetz, das zum 1.1.2019 gilt, die Recyclingquote erhöhen. Allerdings wird es die Wertstofftonnen in Deutschland nicht flächendeckend geben und so landen auch weiterhin wertvolle Rohstoffe aus kleineren Betrieben oder aus Abfällen von Verbrauchern im Restmüll. Ab 2019 sind Industrie und Handel dazu gesetzlich verpflichtet, die Verpackungen, die sie im Umlauf bringen, noch stärker auf ökologische Aspekte hin auszurichten. Dabei wird der Leitsatz verfolgt: Umso umweltfreundlicher die Verpackung, desto günstiger die Entsorgung. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, mehr recycelbare Verpackungen auf den Markt zu bringen. Die Recyclingquote von Kunststoffverpackungen beträgt zum Beispiel derzeit 36 % und soll durch das neue Gesetz bis zum Jahr 2022 auf 63 % steigen. Bei Metallen (60 %), Papier (70 %) und Glas (75 %) sollen es jeweils künftig 90 % werden.

Würde es in allen Kommunen und Städten flächendeckend Wertstofftonnen geben, dann wäre eine Erhöhung der Recyclingquote viel wahrscheinlicher. In die Wertstofftonne kommen nicht nur Verpackungen, die früher in der blauen Tonne (Papier) oder in der gelben Tonne (Verpackungen) gelandet wären, sondern auch alle anderen Abfälle, die ebenfalls recycelbare Rohstoffe enthalten, wie beispielsweise Metallabfälle, kleinere Elektrogeräte oder Holzreste. Dies bedeutet, dass überall dort, wo es dann trotzdem keine Wertstofftonnen gibt, diese Abfälle nach wie vor im Restmüll landen und ungenutzt verbrannt werden. Nach Angaben des Umweltbundesamtes sind dies pro Person und Jahr 5 kg und somit 400.000 Tonnen wiederverwertbarer Müll, der so verloren geht. Da die Einführung der Wertstofftonne für die Städte und Kommunen freiwillig ist, wird hier auch künftig nicht so schnell eine Änderung erfolgen. Dies wird die Kommunen freuen, die sich den Abfall, der in der Restmülltonne landet, von den Haushalten teuer bezahlen lassen.

Eigentlich will die Bundesregierung mit dem neuen Verpackungsgesetz, das zum 1.1.2019 gilt, die Recyclingquote erhöhen. Allerdings wird es die Wertstofftonnen in Deutschland nicht flächendeckend geben und so landen auch weiterhin wertvolle Rohstoffe aus kleineren Betrieben oder aus Abfällen von Verbrauchern im Restmüll. (#04)

Eigentlich will die Bundesregierung mit dem neuen Verpackungsgesetz, das zum 1.1.2019 gilt, die Recyclingquote erhöhen. Allerdings wird es die Wertstofftonnen in Deutschland nicht flächendeckend geben und so landen auch weiterhin wertvolle Rohstoffe aus kleineren Betrieben oder aus Abfällen von Verbrauchern im Restmüll. (#04)

Mülltrennen bei kleineren Betrieben

Insbesondere kleinere Betriebe, die auch viele Verpackungsabfälle haben, wie beispielsweise Handwerksbetriebe, könnten mit einer Wertstofftonne deutlich mehr Kunststoff und Metall sammeln. Ohne Wertstofftonne müssten diese Abfälle allerdings einzeln gesammelt und auch später gesondert entsorgt werden, damit sie recycelt werden. Aus Kostengründen landen sie dann vermutlich einfach im Restmüll. Kleinere Betriebe werden nach dem neuen Verpackungsgesetz genauso wie private Endverbraucher behandelt. Zu ihnen gehören Restaurants, Gaststätten, Kantinen, Hotels, Kasernen, Verwaltungen, alle Freiberufler, Opern, Museen, Bildungseinrichtungen und noch viele andere Betriebe mehr.

Sobald der Verpackungsabfall in haushaltsübliche Sammelgefäße mit einem Maximalvolumen von 1.100 Liter jeweils für Pappe, Papier, Karton, Kunststoffe, Verbundverpackungen und Metall gesammelt werden können und somit mit dem haushaltsüblichen Müll über die Müllabfuhr entsorgt werden können, gilt auch für sie das neue Verpackungsgesetz. Nicht nur für private Haushalte ist die die gelbe Tonne ersetzende Wertstofftonne leichter durchführbar. Aus diesem Grund geht das Bundesumweltministerium automatisch davon aus, dass trotz fehlender Pflicht zur Wertstofftonne viele Kommunen die neue Tonne einführen. Derzeit sind etwa 14 Millionen Einwohner mit einer Wertstofftonne ausgestattet.

Video: Müll: Die große Recyclinglüge | Kontrovers | BR Fernsehen

Ist Deutschland wirklich der Recyclingmeister?

Deutschland feiert sich selber gerne als Weltmeister im Recycling, allerdings sind einige Experten ganz anderer Meinung, sie halten das Recycling sogar für umweltschädlich, da es nicht dazu beiträgt, den Müll zu vermeiden. Laut einer Statistik fielen pro Einwohner im Jahr 2015 454 kg Abfall an, wovon 267 kg als Bio Abfälle und Wertstoffe getrennt gesammelt wurden. Damit stieg die Recyclingquote in 10 Jahren um 9 %. Diese Quote könnte noch deutlich höher sein, wenn es eine verpflichtende Wertstofftonne geben würde.

1991 wurde in Deutschland mit dem Grünen Punkt das erste Mülltrennungssystem erfunden, mit dem aus gebrauchten Verpackungen Rohstoffe gewonnen werden konnten. Nach Angaben der Europäischen Umweltagentur EEA würden inzwischen in Deutschland etwa 2/3 des Haushaltsmülls recycelt. Das ist europäischer Rekord. Das Bundesumweltministerium kommt bei seinen eigenen Zahlen sogar auf eine Quote von etwa 80 %, hier sind allerdings auch Industrieabfälle und gewerblicher Müll enthalten.

Das Problem: Der Müll wird in Deutschland durch Recycling nicht reduziert, sondern im Gegenteil, er wird mehr und es wird immer mehr weggeschmissen. Hinzu kommt, dass selbst Experten, wie zum Beispiel Thomas Obermeier, der früher einmal Präsident der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft war, diese Zahlen eine reine Augenwischerei nennt. Er hält anstatt der angegebenen Quoten eher eine Recyclingquote von etwa 31-41 % für realistisch. Viel entscheidender ist aber, wie hoch die Menge an Müll überhaupt ist, die in einer Recyclinganlage verwertet werden kann. Außerdem ist es wichtig, was aus dem Recycling Müll gemacht wird und wie effizient dies ist. Diese Fakten werden aber tatsächlich überhaupt nicht berücksichtigt und der Verlust ist beim Recycling sehr hoch.

Recycelter Kunststoff wird ausschließlich für qualitativ minderwertige Produkte verwendet, wie zum Beispiel für Blumentöpfe oder für Parkbänke. Aufgrund hoher Hygieneanforderungen für Lebensmittelverpackungen kann recycelter Kunststoff dort nicht eingesetzt werden. Oftmals werden solche Plastikverpackungen dann als Brennstoff verwendet. Würden diese Zahlen alle bei der Berechnung der Recyclingquote mitberücksichtigt, dann läge Deutschland sogar in seiner Quote deutlich unter der, die die EU vorgibt. Anstatt sich auf eine bestimmte Quote zu konzentrieren, empfehlen daher Experten, anders zu denken und sich stattdessen darauf zu beschränken, was mit dem Material gemacht werden kann – nämlich hochwertige neue Produkte.


BIldnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Rokas Tenys -#01: Franz12-#02: Aleksandra Suzi  -#03: Franz12-#04: Gena Melendrez

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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