Balluff erweitert sein Werk für Sensorik-Entwicklung im chinesischen Chengdu

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Der Neuhausener Automatisierer Balluff hat nun sein chinesisches Werk in Chengdu zehn Jahre nach dem ersten Bauabschnitt für rund 2,1 Millionen € erweitert. Hinzugekommen sind nun 2000 m² Produktionsfläche, die auf zwei Stockwerke verteilt sind, sowie eine 400 m² große Multifunktionsfläche – sie enthält unter anderem ein Bistro und ein Casino.

China für Balluff einer der größten Märkte

Aus Sicht der Balluff Geschäftsführung befindet sich in China derzeit der weltweit größte Markt für Automatisierung mit einem langfristig stetig weiter steigenden Bedarf. Aus diesem Grund möchte Balluff hier vor Ort präsent sein und Kundennähe präsentieren. In Chengdu wird eine teilautomatisierte und hochmoderne Produktionslinie aufgebaut, wodurch die Entwicklungskompetenz am Standort China deutlich ausgebaut wird. Das Logistik- und Produktionsnetzwerk des Unternehmens verfügt derzeit über neun Werke und zwei davon haben sich auf die Serienproduktion konzentriert, eines davon ist das Werk in Chengdu. Im Neubau werden die Montage des Sensor-Plattformkonzepts sowie die teilautomatisierte Produktion erweitert.

Bereits seit über 20 Jahren ist Balluff in China aktiv und im Jahr 1994 wurde die erste Serviceniederlassung in Shanghai gegründet. Schon zwei Jahre später erfolgte dann die Vergabe der ersten Montageaufträge nach Chengdu an einen externen Partner. Im Jahr 2004 wurde dann die Tochtergesellschaft in Chengdu gegründet. Aktuell finden 160 Mitarbeiter hier Arbeit und Balluff geht davon aus, dass diese Zahl in den nächsten Jahren kontinuierlich wachsen wird.

Potenzial bereits in den 1990er Jahren erkannt

In China war der Automatisierungsgrad der Produktionsanlagen in den 1990er Jahren noch recht niedrig, trotzdem hat Balluff das Potenzial erkannt und in den danach stark steigenden Wachstumsmarkt investiert. In dem Werk in Chengdu werden aktuell induktive und mechanische Sensoren produziert. Des Weiteren werden für die Industrieautomation lineare Wegmesssysteme hergestellt. In dem Neubau ist eine der modernsten Produktionsanlagen des Unternehmensverbunds vorhanden.

Die meisten Mitarbeiter arbeiten in Chengdu bereits seit 20 Jahren für das Unternehmen und haben daher im Lauf der Jahre ein großes Know-how aufbauen können. Von der Loyalität und den Erfahrungen dieser Stammmannschaft profitiert Balluff nun. Die Balluff Qualitätsstandards gelten auf der ganzen Welt und dies zieht sich durch das gesamte Unternehmen, wie auf die Ausstattung der Arbeitsplätze, den Arbeitsbedingungen, der Technologie und Arbeitssicherheit. An sämtlichen Standorten gibt es ähnliche Qualifizierungs- und Ausbildungsprogramme. Das Unternehmen investiert viel Geld in die Mitarbeiter-Arbeitsbedingungen und versucht diese in allen Ländern ähnlich wie im deutschen Stammhaus zu halten.


Bildnachweis: © Balluff GmbH

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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