Browsing: Brexit

Brexit ganz persönlich, die Siebte

0

Wer es mit der Europäischen Gemeinschaft (EU) gut meint, der sollte David Cameron und George Osborne Fortune wünschen. Der aktuelle britische Premierminister und sein Schatzkanzler haben sich positioniert: Sie wollen Großbritannien in der EU halten; sie werben dafür, am 23. Juni 2016 – einem Schicksalstag Europas – gegen den sogenannten „Brexit“ zu stimmen. Gemeinsam und im Verbund mit vielen weitsichtigen Briten stellen sie sich dem Ansturm der Gegner.

Brexit ganz persönlich, die Sechste

0

Die bisherigen Betrachtungen zum „Brexit“ – dem möglichen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union – gingen von verschiedenen Sichtweisen aus. Mal standen die persönlich-politischen Einschätzungen im Vordergrund, mal eigene Erfahrungen, die große und die kleine Geschichte, die Wirtschaft sowie zwei Standpunkte eines deutsch-englischen Freundschaftskreises. Jetzt soll einmal die eigene Phantasie zu Wort kommen. Dabei ist klar, dass die wiederum nicht aus der Luft gegriffen ist, sondern immer an eine konkrete Person gebunden bleibt. Doch warum nicht scheinbar Unvereinbares in Einklang bringen? Es beginnt sehr handfest. Es gibt in der Psychotherapie eine umstrittene und stark kritisierte Methode: die Festhaltetherapie von Jirina…

Brexit ganz persönlich, die Fünfte

0

Den Ort Godalming kennen in Deutschland nicht viele Leute; er liegt etwa 60 Kilometer südwestlich Londons Richtung Portsmouth, das wiederum an der englischen Südküste liegt. Mitglieder des 1980 gegründeten deutsch-englischen Freundschaftskreises Mayen-Godalming jedoch sind dort regelmäßiger Gast, vor allem nachdem 1982 eine offizielle Partnerstadt zwischen beiden Städten gegründet wurde. In den ungeraden Jahren kommt eine Godalminger Delegation in die Stadt in der Osteifel, in den geraden Jahren erfolgt der Gegenbesuch. Ein bekennender Mayener gab mir den Tipp, doch einmal bei John Hindley nachzufragen, wie er die Sache mit dem Brexit sieht – also dem möglichen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen…

Brexit ganz persönlich, die Vierte

0

Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Am 3. Oktober 1990 war Deutschland wiedervereint und Berlin Hauptstadt. Am 20. Juni 1991 entschied der Deutsche Bundestag, dass Berlin auch Regierungssitz wird. Der bisherige Regierungssitz Bonn wurde „Bundesstadt“ und mit ein paar verbleibenden Bundesministerien getröstet. Erst in diesem Moment, also mehr als anderthalb Jahre später, spürte die einheimische Bevölkerung im Rheinland, dass Wiedervereinigung ist. Menschen, die zum Beispiel in der Osteifel lebten und werktäglich nach Bonn zur Arbeitsstelle pendelten, begriffen erst mit der Bundestagsentscheidung, dass sich für sie ganz persönlich etwas Grundlegendes geändert hatte.

Brexit ganz persönlich, die Dritte

0

Es soll also an einem Donnerstag passieren, und zwar am 23. Juni 2016, mitten in einer gewöhnlichen Woche des laufendes Jahres. Die Bürger Großbritanniens und Nordirlands sollen ihr Ja oder Nein sagen zur Europäischen Gemeinschaft, der anzugehören sie bislang den Vorzug hatten. Sie sollen sich bekennen oder sich abwenden. Es steht also eine Entscheidung an, deren Bedeutung für die Geschichte des Landes, für Europa und die Welt zur Zeit nicht abzuschätzen ist.

Brexit ganz persönlich, die Zweite

0

Der Zeitungsverkäufer am Kiosk neben dem Eingang zur Londoner U-Bahn-Station Sloane Square ist ein freundlicher Mann. An sieben Tagen in der Woche hastet die Welt an ihm vorbei in den Bahnhof hinein und heraus; er bleibt äußerlich gelassen. Sein eigener Bewegungsraum bemisst auf ein paar Quadratmeter; die Menschen um ihm herum dagegen eilen in alle Richtungen. Der Mann bekommt unterschiedliche Ströme zu unterschiedlichen Zeiten mit. Sein ständiger Begleiter ist dagegen der Wetterwechsel. Die Spuren in seinem Gesicht erzählen davon. Derzeit dürfte er halbwegs zufrieden sein, steht doch sein bevorzugter Fußballclub im oberen Drittel der englischen Premier League, der höchsten Fußballliga…

„Brexit“: EU-Gipfel in Brüssel soll Klarheit schaffen

0

Die Zeit Online berichtet heute vom anstehenden EU-Gipfel, der am heutigen Donnerstag in Brüssel beginnt. Hauptthemen werden zum einen die Flüchtlingskrise und zum anderen der mögliche „Brexit“, also der EU-Austritt Großbritanniens, sein. EU-Gipfelchef Donald Tusk wird in den kommenen beiden Tagen mit den anderen EU-Staatschefs über den weiteren Verlauf der Beziehung Großbritanniens zur Europäischen Union verhandeln. Experten zeigen sich vorsichtig optimistisch, dass ein Kompromiss erziehlt werden könnte. Zentrales Thema der „Brexit“-Verhandlungen sind unter anderem die Forderungen Großbritanniens, zugewanderten EU-Bürgern bestimmte Sozialleistungen für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren vorzuenthalten. Hierzu soll es eine Gipfeldebatte am heutigen Abend geben.

Gemeinsam gegen den „Brexit“

0

Wie wir heute morgen in der FAZ lesen können, wurde nun ein Brief veröffentlicht, in dem 21 Wirtschaftsverbände aus 19 EU-Ländern gemeinsam zu einer Reform der Europäischen Union aufrufen. In dem Schreiben, welches der britische Arbeitgeberverband CBI initiiert hat, werben die Wirtschaftsverbände für eine wettbewerbsfähigere EU. Von deutscher Seite wurde der Brief von dem Bundesverband der Industrie (BDI) und der Arbeitgebervereinigung BDA unterzeichnet. Man ist sich sicher, dass dies für die Menschen auf dem ganzen Kontinent Profit bringen würde. Am Donnerstag wird Großbritanniens Premierminister David Cameron in Brüssel mit den anderen Regierungschefs über eine weitere Mitgliedschaft bzw. den Austritt aus…

„Brexit“-Verhandlungen: Keine Einigung zwischen Cameron und Hollande

0

Wie der Focus heute berichtet, konnte der britische Premier Cameron keinen Durchbruch beim französischen Staatschef Hollande erreichen. David Cameron wollte in Paris ein britisches Veto-Recht in der Euro-Frage durchsetzen, scheiterte jedoch bei den Verhandlungen mit Frankreichs Staatschef François Hollande. Laut Focus wünsche Paris eine Einigung, um den „Brexit“ zu verhindern.

Brexit ganz persönlich

0

Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. Der britische Regierungschef David Cameron hat seinem Wahlvolk im Jahr 2013 versprochen, die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Union (EU) neu zu verhandeln und danach über den Verbleib in der EU abstimmen zu lassen. Brexit: ja oder nein. In dieser Woche treffen sich die Regierungschefs der Europäischen Union zu einem sogenannten Gipfel, um über Wünsche und Forderungen der Briten zu beraten Schon mehrfach gaben die Bürger Großbritanniens ihr Votum zur EU ab. 1975 wollten 67,2 Prozent Mitglied der damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) bleiben. Acht Jahre später will die Labour-Party und die von…

„Brexit“: Merkel setzt sich für Großbritannien in der EU ein

0

Die Zeit Online berichtet heute, dass Bundeskanzlerin Merkel Verständnis für die britischen Reformwünsche gezeigt hat und für den Verbleib Großbritanniens in der EU wirbt. „Ich wünsche mir, dass das Vereinigte Königreich auch in Zukunft ein aktives Mitglied in einer erfolgreichen Europäischen Union ist und bleibt“, sagte sie beim traditionellen Matthiae-Mahl im Hamburger Rathaus im Beisein des britischen Premierministers David Cameron. Merkel sprach sich dafür aus, Kompromisse zu schließen und eine Reform der EU anzugehen. Cameron pocht derweil auf Veränderungen wie zum Beispiel die Stärkund der nationalen Parlamente. Er will noch in diesem Jahr die Bevölkerung Großbritanniens über einen „Brexit“ abstimmen…

Möglicher Brexit entzweit die Briten

0

Wie die Welt heute berichtet, spitzt sich der „Poker“ um einen möglichen EU-Austritt Großbritanniens weiter zu. Die EU denkt über weitere Ausnahmen und Sonderregelungen für das Königreich nach, um einen „Brexit“ zu verhindern. Premierminister David Cameron will das Volk über den Verbleib in bzw. den Austritt aus der EU entscheiden lassen, was Angela Merkel hingegen für „verrückt“ hält.

„Brexit“: Europas Wohlstand in Gefahr

0

Die Welt berichtet heute von einer hohen Gefahr für den Wohlstand Europas, sollte es zu einem „Brexit“, also dem EU-Austritt Großbritanniens, kommen. Unabhängig von einer Extremsitation im Königreich sind die Finanzmärkte bereits ordentlich am wanken. Ein EU-Austritt der Briten würde bedeuten, dass der Nullzins für Sparer auf Jahre zementiert wäre und Milliarden an Wohlstand vernichtet würden. Schon jetzt ist das Jahr 2016 für Anleger eines der schlimmsten der vergangenen Zeit, was vor allem dem Rohstoffcrash, den schwindenden Währungsreserven der Schwellenländer und den Konjunkturzahlen, die eine Rezession in den USA möglich scheinen lassen, zu verdanken ist.

Der „Brexit“-Poker

0

„Die Europäische Union ist dem britischen Ministerpräsidenten Cameron bei seinen Reformwünschen weit entgegengekommen. Doch damit ist der Brexit, also der Austritt von Großbritannien aus der EU, noch nicht abgewendet.“ so schreibt die Wirtschaftswoche. Aktuelle Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der britischen Bevölkerung für einen „Brexit“ wäre. Sollte sich dies bis zum Ende nicht mehr ändern, könnte das der Europäischen Union schaden und weitere Konsequenzen nach sich ziehen.

„Brexit“ könnte fatale Folgen haben

0

Das Onlinemagazin finanzen.net sorgt sich um die Zukunft der Europäischen Union im Falle eines „Brexit“. Es wird Frauke Petry, Vorsitzende der AfD, zitiert, die der Ansicht ist, dass ein Austritt Großbritanniens aus der EU „fatal“ sei. Vor allem, weil wir dadurch ein „wirtschaftsstarkes Mitglied und einen bedeutenden Nettobeitragszahler“ verlieren würden. Petry sieht Deutschland im Falle eines „Brexit“ als Lückenbüßer, der die Hauptlast der EU schultern müsste. Und das obwohl Deutschland, nach Ansicht von Frauke Petry, „ohnehin schon fast die halbe Union finanziert“. Sie meint weiterhin, dass es richtig sei, dass man in Brüssel erwägt, den Forderungen vom britischen Premier David…

Hoffnung für positiven Ausgang im Fall „Brexit“

0

Wie die Frankfurter Allgemeine berichtet, stellen sich die Finanzmärkte auf „einen raschen Europa-Showdown“ ein. So wird davon ausgegangen, dass bereits am 23. Juni das britische Volk über den EU-Verbleib bzw. EU-Austritt Großbritanniens entscheiden wird. Erst kürzlich wurde ein Entwurf mit möglichen Zugeständnissen der Europäischen Union an die Briten veröffentlicht. Am 18. und 19. Februar möchte Großbritanniens Premierminister David Cameron auf dem EU-Gipfel zu einer Einigung kommen, um sein Volk von einer Wahl für den „Brexit“ abzuhalten. Laut Meinungsumfragen zur „Brexit“-Frage ist der Ausgang der Abstimmung jedoch offen.

„Brexit“: Brüssel kommt London entgegen

0

Wie die Sputnik berichtet, hat EU-Ratspräsident Donald Tusk am gestrigen Dienstag einen Entwurf des Abkommens präsentiert, das für den Verbleib Großbritanniens in der EU nötig ist. Auf dem sozialen Netzwerk Twitter veröffentlichte Tusk einen Link zu dem Dokument und schrieb dazu „Zusammen sein oder nicht, das ist hier die Frage… Mein Vorschlag zu einem neuen Abkommen“. David Cameron, der britische Premierminister, sieht das Dokument als „realen Fortschritt“ in Bezug auf die EU-Reformierung, gab aber zu bedenken, dass allen beteiligten Seiten noch „mehr Arbeit bevorsteht“, um einen „Brexit“ zu verhindern.

Notbremse für „Brexit“?

0

Die Süddeutsche veröffentlichte heute einen Kommentar von Stefan Kornelius, in dem er über den Reformvorschlag von EU-Ratspräsident Donald Tusk spricht. Er empfindet die Vorschläge aus Brüssel als moderat und bezeichnet sie als realistische Einschätzung des aktuellen Zustandes der Europäischen Union. So bekam Premierminister David Cameron weitgehen, was er wollte, doch fragt sich Kornelius, ob es klug war, zu diesem frühen Zeitpunkt derartige Forderungen zu stellen. Er ist sicher, dass Cameron noch Druck im Drama um den „Brexit“ aufbauen wird, da er Brüssel nicht die komplette Entscheidungskraft zusprechen wolle.